Goßholz

Gemeindeteil der Stadt Lindenberg im Allgäu im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) From Wikipedia, the free encyclopedia

Goßholz (westallgäuerisch: Gōsholds, Gossholts) ist ein Gemeindeteil der Stadt Lindenberg im Allgäu im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee).

Schnelle Fakten Stadt Lindenberg im Allgäu ...
Goßholz
Koordinaten: 47° 37′ N,  54′ O
Höhe: 770 m ü. NHN
Einwohner: 229 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 88161
Vorwahl: 08381
Goßholz mit Blick nach Südosten. Im Hintergrund Nagelfluhkette.
Goßholz mit Blick nach Südosten. Im Hintergrund Nagelfluhkette.
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Goßholz von oben mit Blick nach Osten
Kapelle zum Kostbaren Blut in Goßholz

Geographie

Das Dorf liegt nordöstlich des Hauptortes Lindenberg und zählt zur Region Westallgäu.

Ortsname

Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Cozolt bzw. Gōʒolt ab und bedeutet (Ansiedlung) des Gōʒolt.[2][3]

Geschichte

Goßholz wurde erstmals im Jahr 1290 als „Gozols“ erwähnt. Im Jahr 1770 fand die Vereinödung in Goßholz statt. Um das Jahr 1780 eröffnete der Unternehmer Franz Xaver Stadler in Goßholz das erste Käsegroßhandelsunternehmen im Allgäu. Der Ort gehörte einst dem Gericht Kellhöfe an. 1808 wurde der Ort in die Gemeinde Lindenberg eingegliedert.[4] 1862 wurde die Sennerei Baldauf und 1912 das Hochland-Käsewerk in Goßholz gegründet. Im Jahr 1901 erhielt der Ort ein Ladegleis an der Bahnstrecke Röthenbach–Scheidegg.

Baudenkmäler

Persönlichkeiten

Commons: Goßholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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