Grambergen
Ortsteil von Bissendorf, Niedersachsen
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Grambergen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde und ist heute Teil der Bissendorfer Ortschaft Waldmark.
Grambergen Gemeinde Bissendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 17′ N, 8° 18′ O | |
| Fläche: | 9,56 km²[1] | |
| Einwohner: | 214[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |
| Eingemeindet nach: | Waldmark | |
| Postleitzahl: | 49143 | |
| Vorwahl: | 05402 | |
Lage von Grambergen in Niedersachsen | ||
Geographie
Die landwirtschaftliche Streusiedlung Grambergen erstreckt sich im Osten der Gemeinde Bissendorf an der Südseite des Wiehengebirges. Der östliche Teil der Gemarkung Grambergen, zu der auch die Wohnplätze Bettinghaus, Deitinghausen, Feldmühle und Hiddinghausen gehören, ist dicht bewaldet.
Geschichte
Grambergen wurde erstmals 1266 urkundlich erwähnt.[2] Die Bauerschaft Grambergen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Grambergen zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schledehausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Grambergen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Grambergen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1970 zur Samtgemeinde Schledehausen. Am 1. Januar 1970 wurde Grambergen in der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen zusammen mit Krevinghausen und Astrup Teil der neuen Gemeinde Waldmark. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Bissendorf.

Einwohnerentwicklung
Bodendenkmale
Das Großsteingrab Grambergen sowie ein nördlich davon gelegenes Grabhügelfeld sind geschützte Bodendenkmale in Grambergen.
