Grancia

Gemeinde im Kanton Tessin in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Grancia ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Er gehört zum Kreis Paradiso im Bezirk Lugano.

Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Grancia
Wappen von Grancia
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Paradiso
BFS-Nr.: 5186i1f3f4
Postleitzahl: 6921
Koordinaten: 715445 / 91776
Höhe: 320 m ü. M.
Höhenbereich: 286–438 m ü. M.[1]
Fläche: 0,61 km²[2]
Einwohner: 468 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 767 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
33,3 %
(31. Dezember 2024)[4]
Website: www.grancia.ch
Das Dorf Grancia von Westen aus gesehen mit Autobahn im Vordergrund
Das Dorf Grancia von Westen aus gesehen mit Autobahn im Vordergrund
Lage der Gemeinde
Karte von GranciaVal Mara
Karte von Grancia
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Geographie

Grancia liegt im Tal des Scairolo 5 km südlich von Lugano und ebensoweit nördlich von Morcote. Das Westportal des Autobahn A2-Tunnels nach Melide liegt unmittelbar südlich des Siedlungsgebietes.

Die Nachbargemeinden sind Collina d’Oro und Lugano.

Geschichte

Um das Jahr 1187 wurde Grancia als Grancie erstmals urkundlich erwähnt. Das Kloster Santa Maria in Torrello (in der Gemeinde Carona) unterhielt Ende des 13. Jahrhunderts eine Filialkapelle oder -kirche. Im Mittelalter lagerten in Grancia grosse Kornmengen, die aus Norditalien angeliefert und in den Mühlen am Scairolo verarbeitet wurden. Im Jahr 1608 trennte sich die Kirche San Carpoforo von der Pfarrei San Pietro in Pambio. Seit der Abspaltung von Carabbia im Jahr 1825 ist Grancia eine selbständige Gemeinde.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[5][6]

Im Dorf Grancia

Wirtschaft

Im 19. Jahrhundert nahm der erste Industriebetrieb den Betrieb auf, eine Ziegelei. Seit dem Bau der Autobahn A2 im Jahr 1966 und mit der Bildung der Gewerbezone sowie dem Bau grosser Tanklager gegen Ende des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Gemeinde stark.

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche San Cristoforo[7]
  • im Friedhof Grab De Martini[7] und Statue von Maria Scala De Martini, La Meditazione des Bildhauers Vincenzo Vela[7]
  • Statue von Carolina Marchettini Scala des Bildhauers Ercole Garbani Nerini.[7]
Die Kirche San Cristoforo in Grancia
Statue La Meditazione von Vincenzo Vela

Persönlichkeiten

Literatur

  • Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 369.
  • Antonio Gili: Grancia. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 27. Juli 2023.
  • Raimondo Locatelli: Grancia. Piccolo tra i grandi. Edizioni Comune di Grancia, Grancia 2011.
  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 342–343.
  • Bruno Signorelli: La famiglia dei Vanelli. Architetti, scultori, fonditori e costruttori edili operasi nei territori sabaudi fra XVI e XVIII secolo. In: Giorgio Mollisi (Hrsg.): Svizzeri a Torino nella storia, nell’arte, nella cultura, nell’economia dal Cinquecento ad oggi. In: Arte&Storia. Band 11, 2011, S. 114–129.
  • Celestino Trezzini: Grancia. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Egloff – Güttingen. Attinger, Neuenburg 1926, S. 630 (Digitalisat [PDF; 23,7 MB]).
  • Micaela Viglino Davico: Fortezze alla „moderna“ e ingegneri militari del ducato sabaudo. Celid, Torino 2005.

Einzelnachweise

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