Gregor Krek

österreichischer Slawist und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Gregor Krek (* 8. März 1840 in Četena Ravan/Krain; † 2. August 1905 in Graz) war ein österreichischer Slawist und Hochschullehrer.[1]

Gregor Krek

Leben und Wirken

Der in Slowenien geborene Gregor Krek studierte an der Universität Graz Mathematik, Physik und Geschichte und promovierte dort 1864 zum Dr. phil. Anschließend studierte er Slawistik an der Universität Wien und legte dort eine Lehramtsprüfung für sie slowenische Sprache ab. Nach kurzem Schuldienst an der Realschule in Graz habilitierte Krek sich an der Universität Graz im Jahre 1867 und war dort seither als Hochschullehrer tätig, ab 1875 als Ordinarius. Als Begründer dieses Faches in Graz trat er 1902 in den Ruhestand. Neben seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen betätigte er sich außerdem auch als Schriftsteller und Dichter in slowenischer Sprache unter seiner dortigen Namensform Gojmir Krek.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Über die nominale Flexion des Adjectivs im alt-und Neuslovenischen. U. Pap. V. Sommer, Wien 1866 (= Habilitationsschrift Universität Graz).
  • Ueber die Wichtigkeit der slovenischen traditionellen Literatur als Quelle der Mythologie. Wien 1869.
  • Veles, Volos und Blasius (= Beiträge zur slavischen Mythologie, Bd. 1). Berlin 1870.
  • Einleitung in die slavische Literaturgeschichte und Darstellung ihrer älteren Perioden. Bd. 1. Leuschner & Lubensky, Graz 1874 (2. neubearb. u. erw. Aufl. 1887).
  • Zur Geschichte russischer Hochzeitsbräuche. Selbstverlag, Graz 1893.
  • (Hrsg.): Slavische Anthologie in deutschen Übersetzungen (= Cotta’sche Bibliothek der Weltliteratur, Bd. 250). Cotta, Stuttgart 1895.
  • Anton Aškerc. Studie mit Übersetzungsproben. Schwentner, Laibach 1899.
  • (mit Milan Škerlj): Die österreichischen Zivilprozeßgesetze im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen. Fassung und Anwendung in ihrem Geltungsgebiete Dalmatien und Slowenien. 4. Aufl. Manz, Wien 1928.

Einzelnachweise

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