Gresso

Dorf und ehemalige Gemeinde in Onsernone im Kanton Tessin, Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Gresso ist eine Ortschaft in der Gemeinde Onsernone im Schweizer Kanton Tessin. Bis zum 9. April 2016 bildete sie eine eigene politische Gemeinde.

Schnelle Fakten Karte ...
Gresso
Wappen von Gresso
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
Gemeinde: Onsernonei2
Postleitzahl: 6611
frühere BFS-Nr.: 5109
Koordinaten: 690820 / 120000
Höhe: 996 m ü. M.
Fläche: 11,62 km²
Einwohner: 41 (9. April 2016)
Einwohnerdichte: 4 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
0,0 % (2011)
Website: www.onsernone.swiss
Gresso
Gresso
Karte
Gresso (Schweiz)
Gresso (Schweiz)
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Gemeindestand am 9. April 2016 vor der Fusion
Dorfkern
Häuser mit Holzbalkonen
Seilbahn Alla Ca’

Geographie

Gresso liegt auf 999 m ü. M. am Südwest-Fuss des Pizzo Peloso; 23,5 km nordwestlich vom Bahnhof Locarno im Valle di Vergeletto, einem nördlichen Seitental des Onsernonetals. Sie besteht aus dem Dorf Gresso und der Exklave «Alla Ca’» westlich des Dorfes. Zugehörig ist auch das Maiensäss Mónt auf 1340 bis 1410 m ü. M.[1]

Geschichte

Erstmals erwähnt findet sich Gresso im Jahre 1266 als Agressio.[2] Man fand dort 1898 Gräber aus dem 1.–2. Jahrhundert nach Christus mit Tongeschirr und Münzen aus der Römerzeit. Das Dorf gehörte zur vicinia Onsernone und früher zur Kirchgemeinde Russo TI und zur Gemeinde Vergeletto. Die Gemeinde entstand 1882, als sie sich von Vergeletto abspaltete.[3]

Am 10. April 2016 schloss sich Gresso mit den damaligen Gemeinden Isorno, Vergeletto und Mosogno der Gemeinde Onsernone an.

Bevölkerung

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[4][5]

Sehenswürdigkeiten

Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[6]

  • Oratorium Sant’Orsola, erbaut 1703, mit Fresko von 1948[7][8]
  • Ferienhaus (1969/1971), Architekten: Franco Moro, Paolo Moro[7][8]
  • Verschiedene Bauernhäuser aus dem 18. Jahrhundert mit hölzernen Lauben[7][8]

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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