Großheinrichschlag
Ortschaft im Bezirk Krems
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Großheinrichschlag ist eine Ortschaft der Gemeinde Weinzierl am Walde in Niederösterreich mit 136 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Großheinrichschlag (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Weinzierl am Walde (KG Großheinrichschlag) | |
| Koordinaten | 48° 25′ 8″ N, 15° 22′ 59″ O | |
| Höhe | 705 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 136 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04224 | |
Südansicht vom Kirchweiler Sankt Johann mit der Pfarrkirche Großheinrichschlag | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geographie
Der Ort befindet sich südwestlich von Weinzierl und an Südseite des tief eingeschnittenen Kremstales an dessen gegenüberliegender Seite Kleinheinrichschlag liegt.
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 37 Häusern genannt, das in St. Johann über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Spitz besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Dürnstein ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Spitz und dem Stift Wilhering.[2]
Bis Ende 1969 bildete Großheinrichschlag zusammen mit den Ortschaften Habruck und Lobendorf eine eigenständige Gemeinde und schloss sich am 1. Jänner 1972 der Gemeinde Weinzierl an.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Katholische Pfarrkirche Großheinrichschlag hl. Johannes der Täufer
Wirtschaft und Infrastruktur
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Großheinrichschlag ein Bäcker, ein Fleischer, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, zwei Mühlen samt Sägewerk, zwei Schuster, ein Tischler, zwei Viehhändler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 255 (Ausgabe 1769; Heinrichschlag in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 179.
