Großohrenbronn
Ortsteil des Marktes Dentlein am Forst
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Großohrenbronn ist ein Gemeindeteil des Marktes Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Großohrenbronn liegt in der Gemarkung Dentlein am Forst.[3]
Großohrenbronn Markt Dentlein am Forst | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 8′ N, 10° 26′ O |
| Höhe: | 484 m ü. NHN |
| Einwohner: | 865 (2017)[1] |
| Postleitzahl: | 91599 |
| Vorwahl: | 09855 |
Geographie
Das Pfarrdorf Großohrenbronn bildet mit dem westlich gelegenen Erlmühle eine geschlossene Siedlung. Es fließen zwei Nebenbäche des Leitenbachs durch den Ort. Im Osten grenzt der Burker Wald an, im Süden das Waldgebiet Saulach. Die Kreisstraße AN 52 führt an Zinselhof und Kleinohrenbronn vorbei nach Dentlein (1,8 km nordwestlich) bzw. nach Burk zur Staatsstraße 2248 (3 km östlich).[4]
Geschichte
Großohrenbronn lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 12 Anwesen mit 13 Mannschaften (1 Höflein, 6 Gütlein, 3 Söldenhäuslein, 1 Häuslein mit doppelter Mannschaft, 1 Häuslein). Außerdem gab es noch 1 katholische Kapelle mit Einsiedlerklause und 1 Gemeindehirtenhaus. Das oettingen-spielbergische Oberamt Dürrwangen war Dorf- und Gemeindeherr sowie alleiniger Grundherr sämtlicher Anwesen.[5] Bis zum Ende des Alten Reiches änderte sich an den Verhältnissen nichts.[6][7] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Großohrenbronn dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Dentlein zugeordnet.[8]
Baudenkmäler
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt,[12] seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrkuratie St. Raphael (Großohrenbronn) zuständig.[14] Die Protestanten sind nach St. Ursula (Dentlein am Forst) gepfarrt.[19]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Großohrenbronn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 409 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Grossen-Ohrenbronn. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 335 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 64.
- Anton Steichele (Hrsg.): Das Bisthum Augsburg historisch und statistisch beschrieben. Band 3. Schmiedsche Verlagsbuchhandlung, Augsburg 1872, OCLC 935210351, S. 404–409 (Digitalisat).
Weblinks
- Großohrenbronn in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. November 2021.
- Großohrenbronn in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. September 2019.
- Großohrenbronn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.