Grumett

Automobilmarke aus Uruguay From Wikipedia, the free encyclopedia

Grumett war eine Automobilmarke aus Uruguay.

Grumett SL 1825

Geschichte

Die Fahrzeuge wurden von Espósito S.A. in Montevideo hergestellt.[1][2] Hersteller der Karosserien war Super S.A. in Nueva Helvecia.[3] Auftraggeber war der Unternehmer und Designer Horacio Torrendell.[4] Die Produktion begann je nach Quelle zwischen 1968[1][4][5] und 1970.[6]

Modelle

Sämtliche Fahrzeuge hatten einen Rohrrahmen, auf den eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Polyesterharz gesetzt wurde.[5]

Das erste Modell – der Grumett 1825 (auch Grumett SL 1825) – wurde bis 1977 gebaut. Das Fahrzeug hatte einen 1,2-l-Motor von Vauxhall mit 47 DIN-PS und war als zweitüriger Pick-up mit Doppelkabine und (seltener) als Coupé und Kombi erhältlich. Der Prototyp war bei Vauxhall in Großbritannien entwickelt worden.[3] Rund 2000 Fahrzeuge wurden von diesem Typ hergestellt.[3][7]

Grumett Indiana

Optisch vom Vauxhall Viva HC abgeleitet war der Grumett Indiana (auch Indiana[8] oder Opel Indiana), eine dreitürige Limousine mit 1,1-l-Motor und 56 SAE-PS, die von 1972 bis 1974 produziert wurde. Da die Technik allerdings auf dem Opel Kadett B basierte, war die Spur im Verhältnis zur Karosserie relativ schmal. Dadurch wirkte der Wagen etwas unproportioniert.[9][10] Von diesem Modell sollen 4968 Exemplare hergestellt worden sein.[9]

Im Jahr 1976 wurde der Grumett 250M eingeführt.[11] Er sah aus wie der Opel Kadett C Caravan. Da der brasilianische GM-Ableger in Uruguay kein entsprechendes Modell anbot, konnte Grumett mit diesem Fahrzeug eine Marktlücke schließen. Das Modell erhielt 1980 die Front des brasilianischen Chevrolet Chevette und die Bezeichnung Grumett Color.[12]

Grumett Pickup

Die Modellreihe wurde um Kastenwagen, Pick-up (ab 1978) und Coupé (ab 1977) erweitert. Alle Fahrzeuge hatten ab 1976 einen 1,4-l-Motor von GM Brasilien. Pick-up und Coupé hatten von Beginn an die Front des Vauxhall Chevette.[11][13]

Einige Fahrzeuge wurden nach Argentinien, Ecuador (als Aymesa) und Spanien exportiert.[2][14] Weitere Exportmärkte waren Honduras und Guatemala.[6]

Die Produktion endete 1982.[1][13]

Literatur

  • Marian Suman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland Books, Jefferson, North Carolina, USA, 2000, ISBN 978-0-786-40972-3, Seite 133 (englisch).

Einzelnachweise

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