Gründlein
Einzelsiedlung, Gemeindeteil der Stadt Stadtsteinach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Gründlein ist ein Gemeindeteil der Stadt Stadtsteinach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Gründlein liegt in der Gemarkung Schwand.[3]
Gründlein Stadt Stadtsteinach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 30′ O |
| Höhe: | 544 m ü. NHN |
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95346 |
| Vorwahl: | 09225 |
Geografie
Die Einöde liegt auf dem Steilhang der Fränkischen Linie. Ein Anliegerweg führt nach Vorderreuth (0,4 km südöstlich).[4] Südlich des Ortes wurde 1928 ein Kruzifix errichtet.[5]
Geschichte
In einem Urbar des bambergischen Centamts Stadtsteinach von 1502/10 wurde für Gründlein ein Gut verzeichnet.[5] Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es nur dieses eine Gut. Das Hochgericht übte nach wie vor das Centamt Stadtsteinach aus. Das Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr des Anwesens.[6] Der Ort gehörte zur Realgemeinde Vorderreuth.[7]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Gründlein dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schwand und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Schwand zugewiesen.[8] Am 1. Januar 1974 wurde Gründlein im Rahmen der Gebietsreform in die Gemeinde Stadtsteinach eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Gründlein ist katholisch geprägt und nach St. Michael (Stadtsteinach) gepfarrt.[6][18]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gründlein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 419 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 189.
Weblinks
- Gründlein in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Gründlein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 7. August 2021.
- Gründlein im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 7. August 2021.