Grünhaid
Ortsteil von Schönwald (Oberfranken)
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Grünhaid ist ein Gemeindeteil der Stadt Schönwald im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Grünhaid liegt in der Gemarkung Schönwald.[3]
Grünhaid Stadt Schönwald | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 13′ N, 12° 6′ O |
| Höhe: | 597 m ü. NHN |
| Einwohner: | 96 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95173 |
| Vorwahl: | 09287 |
Geographie
Das Dorf liegt in Einzelsiedlungen verstreut nördlich von Schönwald. Die Bundesautobahn 93 umfährt dieses von Süden kommend durch einen großen Bogen in Richtung Osten, um dann nördlich weiterzuführen. Die Bahnstrecke Cheb–Oberkotzau verläuft mitten durch die Siedlung in Nord-Süd-Richtung. Gemeindeverbindungsstraßen führen die A 93 überbrückend nach Grünauermühle (0,7 km nordöstlich), ebenfalls die A 93 überbrückend nach Reichenbach (1,7 km östlich) und nach Schönwald zur Staatsstraße 2454 (0,5 km südwestlich).[4]
Geschichte
Die ersten Häuser der Streusiedlung entstanden um 1690.[5] Im 18. Jahrhundert waren die meisten Baumwollspinner und Weber.[6] Grünhaid gehörte zum Rittergut Sophienreuth und lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Sechsamtes Selb.
Von 1797 bis 1810 wurde der Ort vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Grünhaid dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schönwald[8] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Schönwald zugewiesen.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Grünheid. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 420 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 239.
- Hans Ulrich Pfleger (Hrsg.): Von Ärzten, Hebammen und der Streusiedlung Grünhaid. Arzberger, Selb 2012, ISBN 978-3-927313-66-8.
Weblinks
- Grünhaid in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 14. November 2025.
- Grünhaid in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 14. November 2025.
- Grünhaid im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. November 2025.