Guevenatten

französische Gemeinde im Elsass From Wikipedia, the free encyclopedia

Guevenatten (deutsch Gevenatten) ist eine französische Gemeinde mit 166 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass) und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Sud Alsace Largue.

Schnelle Fakten
Guevenatten
Guevenatten (Frankreich)
Guevenatten (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Masevaux-Niederbruck
Gemeindeverband Sud Alsace Largue
Koordinaten 47° 41′ N,  5′ O
Höhe 305–371 m
Fläche 2,15 km²
Einwohner 166 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 77 Einw./km²
Postleitzahl 68210
INSEE-Code
Website www.guevenatten.fr

Mairie und Grundschule
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Geographie

Guevenatten liegt im Sundgau, sechs Kilometer nordwestlich von Dannemarie. Der Traubach und der Fischbach fließen durch die Gemeinde und entwässern zur Largue. Die Gemeindefläche beträgt 215 Hektar, davon werden 87,2 % landwirtschaftlich genutzt. Die bewaldete Fläche beträgt insgesamt 58 Hektar, davon sind 35 Hektar Gemeindewald.

Geschichte

Kapelle St. Apollonia

Der Name Guevenatten stammt aus dem spätlateinischen capanna, was Hütte bedeutet, deshalb enthält das Wappen von Guevenatten drei goldene Hütten.

1413 wurde die Gemeinde als Keuonet erwähnt, 1480 als Geffenat.[1]

Bis zum Westfälischen Frieden gehörte Gevenatten zur Herrschaft von Thann und zur Grafschaft Pfirt. Der Ort war bis zum 17. Jahrhundert Lehen der Familie Reinach Hirtzbach. Am 6. Oktober 1832 brannten etwa zwanzig Häuser und die dazugehörigen Ställe und Scheunen ab. Das Feuer griff so schnell um sich, dass die Bewohner ihre Habseligkeiten nicht retten konnten. 1865 gab es eine Weizenmühle vor Ort.[2]

Im Jahr 1892 wurde die bestehende baufällige Kapelle umgebaut und vergrößert. Sie ist der Heiligen Apollonia gewidmet.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr191019621968197519821990199920062017
Einwohner176921029888110144135140
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Wirtschaft

Ein wichtiger Erwerbszweig ist die Landwirtschaft. 1943 beendete der letzte Holzschuhmacher seine Arbeit und 1971 stellte der Schmied seine Arbeit ein. Heute gibt es zwei landwirtschaftliche Betriebe, einen Immobilienmakler und zwei Herbergen im Ort.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 1. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 312–311.
Commons: Guevenatten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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