Gwadnitz

Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan From Wikipedia, the free encyclopedia

Gwadnitz (bis ins 20. Jahrhundert auch Quanitz und Gwanitz) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Gurk im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten (Österreich). Die Ortschaft hat 32 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).

Schnelle Fakten Gwadnitz (Rotte) Ortschaft ...
Gwadnitz (Rotte)
Ortschaft
Gwadnitz (Österreich)
Gwadnitz (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Gurk  (KG Pisweg)
Koordinaten 46° 51′ 11″ N, 14° 18′ 34″ Of1
Höhe 910 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 32 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 10 (1. Jän. 2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01575
Bild
Gwadnitz
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
Schließen
f0
f0
32

Lage

Die Ortschaft liegt in den Wimitzer Bergen, auf etwa 920 m Seehöhe auf dem Höhenzug zwischen Gurktal und Wimitz, etwa 2 km östlich des Pfarrorts Pisweg sowie etwa 6 Straßenkilometer vom Gemeindehauptort Gurk entfernt. Gwadnitz liegt zur Gänze auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Pisweg.

Zur Ortschaft gehören im Bereich der Rotte von West nach Ost die Häuser und Gehöfte Obere Nicklhube/Quanitzhube (Haus Nr. 1), die Untere Nicklhube/Guttenbrunnerhube (Nr. 3), Zoppanig (Nr. 6), das Haus Gwadnitz Nr. 2, die Friessneggerkeusche am Pisweg (Nr. 9), die Sallingerhube (Nr. 5) samt der Sallinger Auszughube (Nr. 5a) und die Stiftsgülten/Stangl (Nr. 8), sowie etwa 400 m südlich der Rotte die Friesneggerhube/Friesnig (Nr. 4) neben einem Neubau (Nr. 10).

Geschichte

Stangl

Der Ortsname leitet sich aus dem Slawischen ab. Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Zeltschach an die Gemeinde Pisweg. Seit 1973 gehört der Ort zur Gemeinde Gurk.

Der Stanglhof war einst ein mächtiges Anwesen und Stiftsgülte, wurde zur Zeit des Ersten Weltkriegs teilweise abgerissen.[2] Das Haus steht heute unter Denkmalschutz.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 8 Häuser, 74 Einwohner[3]
  • 1880: 8 Häuser, 74 Einwohner[4]
  • 1890: 10 Häuser, 79 Einwohner[5]
  • 1900: 10 Häuser, 66 Einwohner[6]
  • 1910: 11 Häuser, 65 Einwohner[7]
  • 1923: 10 Häuser, 59 Einwohner[8]
  • 1934: 70 Einwohner[9]
  • 1961: 8 Häuser, 62 Einwohner[10]
  • 2001: 9 Gebäude (davon 8 mit Hauptwohnsitz) mit 10 Wohnungen; 53 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 9 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 7 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
  • 2011: 9 Gebäude, 39 Einwohner, 10 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[12]
  • 2021: 10 Gebäude, 34 Einwohner, 10 Haushalte, 5 Arbeitsstätten[13]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI