Gödens

bis 1972 eine Gemeinde im Landkreis Wittmund in Niedersachsen und ist heute eine Gemarkung der Gemeinde Sande im niedersächsischen Landkreis Friesland From Wikipedia, the free encyclopedia

Gödens war bis 1972 eine Gemeinde im Landkreis Wittmund in Niedersachsen und ist heute eine Gemarkung der Gemeinde Sande im niedersächsischen Landkreis Friesland.[1]

Schnelle Fakten Gemeinde Sande ...
Gödens
Gemeinde Sande
Wappen von Gödens
Koordinaten: 53° 29′ N,  58′ O
Fläche: 21,68 km²[1]
Einwohner: 1792[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 26452
Vorwahl: 04422
Gödens (Niedersachsen)
Gödens (Niedersachsen)
Lage von Gödens in Niedersachsen
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Geographie

Gödens nimmt die westliche Hälfte der Gemeinde Sande ein. Die größten Ansiedlungen sind die Dörfer Neustadtgödens und Dykhausen sowie die Weiler Altgödens und Gödens mit dem Schloss Gödens. Weitere Wohnplätze sind Hebrighausen, Loppelt, Marschhausen, Schleepens, Silland, Tichelboe und Wedelfeld.

Geschichte

Schloss Gödens

Der heutige Ortsteil Gödens hat den Umfang der im 15. Jahrhundert entstandenen Herrlichkeit Gödens. Diese gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Fürstentum Ostfriesland, das seit 1744 zu Preußen gehörte. Von 1806 bis 1810 gehörte Gödens zum napoleonischen Satellitenstaat Königreich Holland und von 1811 bis 1813 direkt zum Kaiserreich Frankreich. Dort gehörte Gödens zum Kanton Rüstringen des Departements Ost-Ems. 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover, wo aus der Herrlichkeit Gödens die Vogtei Gödens im Amt Friedeburg wurde. Neustadtgödens wurde zu einer eigenen Gemeinde, während der Rest der alten Herrlichkeit die Gemeinde Gödens bildete.[2] Beide Gemeinden kamen 1859 zum Amt Wittmund, fielen 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörten dort seit 1885 zum Kreis Wittmund.

Am 1. April 1951 wurde Neustadtgödens nach Gödens eingemeindet. Die Gemeinde Gödens, die nun wieder den Umfang der historischen Herrlichkeit hatte, wurde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Sande und wechselte dadurch aus dem ostfriesischen Landkreis Wittmund in den oldenburgischen Landkreis Friesland.[3]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Gödens bis 1951 (ohne Neustadtgödens)
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
18230943[4]
18451091[2]
18710900[5]
18950796[6]
19100832[7]
19250776[8]
19390742[8]
19501073[9]
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Gemeinde Gödens von 1951 bis 1972 (mit Neustadtgödens)
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner Quelle
19561627[9]
19611590[9]
19701603[9]
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Verkehr

Der Ems-Jade-Kanal und die Bundesstraße 436 von Sande nach Weener verlaufen quer durch Gödens.

Sport

Die SV Gödens 1952 hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Turnen, Tischtennis und Volleyball.[10]

Commons: Gödens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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