Göriach

Gemeinde im Bezirk Tamsweg, Land Salzburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Göriach ist eine der 15 Gemeinden im Bezirk Tamsweg im Salzburger Lungau in Österreich, mit 339 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) und ist seit 2021 Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative des ÖAV[1].

Blick über Göriach
Schnelle Fakten Wappen, Österreichkarte ...
Göriach
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Göriach
Göriach (Österreich)
Göriach (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Land Salzburg Salzburg
Politischer Bezirk: Tamsweg
Kfz-Kennzeichen: TA
Fläche: 44,15 km²
Koordinaten: 47° 10′ N, 13° 46′ O
Höhe: 1180 m ü. A.
Einwohner: 339 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 7,7 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5574
Vorwahl: 06483
Gemeindekennziffer: 5 05 01
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Wassering 67
5574 Göriach
Website: www.gemeinde-goeriach.at
Politik
Bürgermeisterin: Waltraud Grall (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2024)
(9 Mitglieder)
2
5
2
2 5 2 
Insgesamt 9 Sitze
Lage von Göriach im Bezirk Tamsweg
Lage der Gemeinde Göriach im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)MuhrSalzburg
Lage der Gemeinde Göriach im Bezirk Hallein (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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BW

Geografie

Göriach liegt circa sechs Kilometer nordwestlich der Bezirkshauptstadt Tamsweg und circa 80 km südöstlich der Landeshauptstadt Salzburg. Das Gemeindegebiet wird vom Göriachtal auf der Südseite der Schladminger Tauern gebildet und vom Göriachbach durchflossen.

Das Gemeindegebiet enthält zahlreiche Gipfel mit einer Höhe von mehr als 2500 m ü. A., von denen der Hochgolling mit 2862 m ü. A. der höchste ist. Weitere herausragende Gipfel sind das Hocheck (2638 m ü. A.) und das Kasereck (2740 m ü. A.). Der tiefste Punkt der Gemeinde befindet sich mit ca. 1100 m ü. A. im Süden, wo der Göriachbach das Gemeindegebiet verlässt.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Göriach stammt aus dem Jahr 1135, als der Erzbischof Konrad I. von Salzburg dem Kloster Admont Zehentgebiete bestätigte. Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet „bei den Bergern“.

Um 1200 erhielt Göriach das Recht der niederen und urbariellen Gerichtsbarkeit.

Die 1973 erbaute Kirche wurde dem hl. Bruder Klaus von der Flue geweiht.[2]

Nachbargemeinden

Göriach grenzt im Norden an die Gemeinde Schladming, die im Bezirk Liezen des Bundeslandes Steiermark liegt. Von ihr ist Göriach durch den Alpenhauptkamm getrennt, der hier von den Schladminger Tauern gebildet wird. Nachbargemeinde im Westen ist Mariapfarr, im Osten Lessach. Die Grenze zu beiden Gemeinden wird jeweils durch die natürliche Grenze des Göriachtales gebildet. Im Süden, wo sich das Tal zur Lungauer Taurach hin öffnet, grenzt Göriach an Sankt Andrä im Lungau.

Schladming (GB)
Mariapfarr Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Lessach
St. Andrä

Bevölkerungsentwicklung

Göriach: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
332
1880
 
361
1890
 
343
1900
 
342
1910
 
336
1923
 
341
1934
 
327
1939
 
310
1951
 
321
1961
 
314
1971
 
321
1981
 
323
1991
 
351
2001
 
371
2011
 
364
2021
 
347
2025
 
339
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021
Piendlhof
Wegkapelle Göriach

Politik

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

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BW

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2024
Wahlbeteiligung: 92,8 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,4 %
(−0,5 %p)
25,5 %
(+12,4 %p)
20,2 %
(−11,9 %p)
20192024

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 9 Mitglieder.

Bürgermeister

  • bis 1999 Anton Zehner (ÖVP)[8]
  • 1999–2021 Reinhard Radebner (ÖVP)[9]
  • seit 2021 Waltraud Grall (ÖVP)[10]

Wappen

Das Wappen wurde der Gemeinde 1974 verliehen: „In rotem Schild auf grünem Dreiberg ein silbernes Standkreuz, dahinter ein sechsspeichiges goldenes Wagenrad.“[2]


Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Piendlhof, Bauernhof mit barocker Fassade
  • Wegkapelle Wassering
  • Tonibauern-Kapelle

Im Ort gibt es zwei Schalensteine.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftssektoren, Arbeitsplätze

Im Jahr 2010 wurden von den vierzig landwirtschaftlichen Betrieben 22 im Haupt-, neun im Nebenerwerb, einer von einer Personengesellschaft und acht von juristischen Personen geführt. Diese acht bewirtschafteten mehr als die Hälfte der Flächen. Die Landwirtschaft beschäftigte 40 Erwerbstätige, der Produktionssektor eine und im Dienstleistungssektor arbeiteten 22 Menschen.[11]

Berufspendler

Von den 188 Erwerbstätigen, die 2011 in Göriach lebten, arbeiteten 59 in der Gemeinde, zwei Drittel pendelten aus. Vier Personen aus der Umgebung kamen zur Arbeit nach Göriach.[12]

Einzelnachweise

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