Götzweis
Ortschaft im Bezirk Waidhofen an der Thaya
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Götzweis ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Waidhofen an der Thaya-Land im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit 117 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Götzweis (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Götzweis | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |
| Pol. Gemeinde | Waidhofen an der Thaya-Land | |
| Koordinaten | 48° 47′ 39″ N, 15° 16′ 4″ O | |
| Höhe | 509 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 117 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,98 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06531 | |
| Katastralgemeindenummer | 21123 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das zwischen der Zwettler Straße und der Landesstraße L67 gelegene Dorf befindet sich südwestlich von Waidhofen. Außen fließt der Große Radlbach vorüber, der den Ort in die Thaya entwässert. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 47 Adressen.[2]
Geschichte
Heinrich von Walsee erwarb im Jahr 1314 ein Lehen zu Gezweins und Barperg, womit der Ort erstmals urkundlich genannt wurde.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 17 Häusern genannt, das nach Waidhofen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Waidhofen an der Thaya besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Götzweis ein Schmied und ein Wagner ansässig.[4] Bis zur Eingemeindung nach Waidhofen-Land war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Kainraths.
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 196 (Ausgabe 1769; Getzweiß in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 348.
