Gümse
Ortsteil der Stadt Dannenberg
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Gümse ist ein Ortsteil der Stadt Dannenberg (Elbe) in der Samtgemeinde Elbtalaue im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.
Gümse Stadt Dannenberg (Elbe) | ||
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| Koordinaten: | 53° 7′ N, 11° 9′ O | |
| Eingemeindung: | 30. September 1928 | |
| Eingemeindet nach: | Breese in der Marsch | |
| Postleitzahl: | 29451 | |
Lage von Gümse in Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Wohn-Wirtschaftsgebäude von 1794 | ||

Das Dorf liegt 1,5 km nordöstlich vom Kernbereich von Dannenberg. Am nördlichen Ortsrand befindet sich der etwa zwei Kilometer lange und etwa 80 m breite Gümser See, der naturräumlich den Rand der Niederterrasse zur Elbaue markiert.
Geschichte
Im 18. Jahrhundert war Gümse ein rundlingsartiges Platzdorf. Am See nördlich befand sich ein herrschaftliches Vorwerk (sog. „Schloss“), von dem heute noch zwei Fachwerkgebäude erhalten sind. Im frühen 19. Jahrhundert erfolgte eine Ausweitung nach Süden, im frühen 20. Jahrhundert eine zusätzliche Besiedlungsachse an einer west-östlich ausgerichteten Dorfstraße, die später vor allem in den 1970er-Jahren mit Einfamilienhäusern weiter bebaut wurde. Im alten Dorfkern sind noch mehrere giebelständige Hallenhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden.[1]
Gümse wurde am 30. September 1928 nach Breese in der Marsch eingemeindet.[2] Am 1. Juli 1972 wurde Breese in der Marsch mit Gümse in die Stadt Dannenberg (Elbe) eingegliedert.[3] 1974 zog die Werkstatt Rixdorfer Drucke von Berlin nach Gümse ins Wendland um.
Persönlichkeiten
Der Künstler Uwe Bremer lebte seit 1971 in Gümse, jetzt in Berlin. Der Künstler Albert Schindehütte hat einige Jahre in Gümse gelebt. Der Schriftsteller Jan Peter Bremer, Sohn von Uwe Bremer, verbrachte einen Teil seiner Kindheit und seine Jugend in Gümse.
Siehe auch
Literatur
- Martin Zeiller: Gumbse. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Ducatus Brunswick et Lüneburg (= Topographia Germaniae. Band 15). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1654, S. 73–74 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
- Fotos aus Gümse auf wendland-archiv.de

