Haaralm
Haaralm. Von ehemals neun Kasern bauzeitlich erhalten (Reihenfolge von Westen nach Osten): Gemauerter Kaser (Bauer im Winkl) mit scharschindelgedecktem Steildach, an der Firstpfette bezeichnet mit dem Jahr 1825; Blockbaukaser (Ramsler), Ende 18. Jahr
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Die Haaralm ist eine Alm im Urschlauer Forst auf dem Gebiet der Gemeinde Ruhpolding.
| Haaralm | ||
|---|---|---|
| Lage | Ruhpolding, Oberbayern | |
| Gebirge | Chiemgauer Alpen | |
| Geographische Lage | 47° 44′ 12″ N, 12° 33′ 24″ O | |
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| Besitzform | Berechtigungsalm | |
| Höhe | 1300 m ü. NN | |
| Fläche | Almlichte 46 ha Waldweide 167 ha | |
| Klima | warm | |
| Flora | Borstgras und verschiedene Unkräuter[1] | |
| Fauna | Rehe, Hirsche, Gemsen, Füchse, Federwild[2] | |
| Nutzung | bestoßen und bewirtet | |
Sechs der ehemals neun Kaser der Haaralm sowie die Fundamente eines weiteren Kasers und eine Klaubsteinmauer stehen unter Denkmalschutz und sind unter der Nummer D-1-89-140-148 in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Baubeschreibung
Bei der Haaralm handelt es sich um eine Hochalm, die aus neun Kasern bestand. Erhalten sind (in Reihenfolge von Westen nach Osten):
- Bauer im Winkl, gemauerter Kaser mit scharschindelgedecktem Steildach, an der Firstpfette mit dem Jahr 1825 bezeichnet;
- Ramslerkaser, Blockbau aus dem Ende des 18. Jahrhunderts;
- Blicknerkaser, gemauerter Blockbau mit Kniestock, bezeichnet mit dem Jahr 1807;
- Stallerkaser (vormals Wieserkaser), gemauerter Blockbau mit Kniestock, an der Firstpfette mit dem Jahr 1790 bezeichnet;
- Almbauerkaser, Blockbau, bezeichnet mit dem Jahr 1766;
- Sulznerkaser, Blockbau, bezeichnet mit dem Jahr 1775;
- östlich des Sulznerkasers Kaserfundamente;
- südwestlich des Sulznerkasers eine Klaubsteinmauer.
Heutige Nutzung
Lage
Die Haaralm liegt in den Chiemgauer Alpen südlich des Hochfelln unterhalb der Haaralmschneid auf einer Höhe von 1300 m ü. NN.
Auf der Haaralm befindet sich auch die Siemens-Jagdhütte, die früher der Unternehmerfamilie Siemens gehörte.
