Habnith

Ortsteil von Marktleuthen in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Habnith ist ein Gemeindeteil der Stadt Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Habnith liegt in der Gemarkung Schwarzenhammer.[3]

Schnelle Fakten Stadt Marktleuthen ...
Habnith
Koordinaten: 50° 7′ N, 12° 1′ O
Höhe: 534 m ü. NHN
Einwohner: 123 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95168
Vorwahl: 09285
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Geographie

Das Rundangerdorf mit einem Teich im Zentrum liegt in einer Senke und ist allseits von Acker- und Grünland umgeben. Durch den Ort fließt ein namenloser linker Zufluss des Bibersbachs. Im Nordosten beim Bibersberg gibt es einen ehemaligen Granitbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Marktleuthen zur Staatsstraße 2176 (1,3 km nördlich), nach Hebanz zur St 2176 (1,9 km östlich), nach Rauschensteig zur Staatsstraße 2180 (4,2 km südlich) und die Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau unterquerend zur Staatsstraße 2177 (0,6 km westlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1368 als „Habenicht“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Besiedlung muss jedoch schon lange vorher erfolgt sein, denn die Egerer Forstordnung spricht bereits 1379 davon, dass die Herren von Nothaft das Dorf „Habnicht“ gegründet haben um ein Gut „das vor alters dagewest“. Durch das Dorf führte die alte Poststraße von Wunsiedel nach Hof, auch „Regensburger Straße“ genannt. Die Überreste kann man noch in Form eines alten Hohlweges neben der Straße in Richtung Holzmühl sehen. 1499 bestand der Ort aus vier Höfen und einer Herberge. Das Hochgericht hatte das brandenburg-kulmbachische Amt Marktleuthen. 1787 bestand Habnith aus 3 Höfen, 10 Halbhöfen, 1 Dreiviertelhof, 1 Viertelhof, 1 Herberge und 1 Hirtenhaus.[5]

Von 1797 bis 1810 unterstand Habnith dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[6] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marktleuthen[7] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hebanz zugeordnet (1953 in Schwarzenhammer umbenannt).[5] Am 1. Januar 1978 wurde Habnith im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktleuthen eingemeindet.[8]

Baudenkmäler

In Habnith gibt es vier Baudenkmäler:[9]

  • Haus Nr. 4: Bauernhof mit Frackdach
  • Haus Nr. 5: Bauernhaus
  • Haus Nr. 15: Bauernhof als Wohnstallhaus
  • Haus Nr. 19: Ehemaliges Schulhaus

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 43133125150167128244163160123
Häuser[10] 252424273237
Quelle [7][11][12][13][14][15][16][17][18][1]
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Religion

Habnith ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Marktleuthen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Wolfgang (Marktleuthen) gepfarrt.[17]

Veranstaltungen

Jedes Jahr im Monat Juni spielt das Kleine Theater Berlin-Mitte in Habnith sein traditionelles Theater im Stall.

Literatur

Commons: Habnith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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