Hainbuchtunnel

Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg in Hessen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Hainbuchtunnel ist ein 1520 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg nördlich der hessischen Kleinstadt Melsungen. Das Bauwerk nimmt zwei Gleise mit einem Schotter-Oberbau auf, die mit 250 km/h befahren werden können.

Schnelle Fakten Bau, Betrieb ...
Hainbuchtunnel
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg
Ort Melsungen
Länge 1520 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bundesbahn
Baubeginn 5. August 1986 (Anschlag)
Betrieb
Betreiber DB InfraGO
Freigabe 1991
Lagekarte
Hainbuchtunnel (Hessen)
Hainbuchtunnel (Hessen)
Koordinaten
Nordportal 51° 9′ 41″ N,  33′ 37,5″ O
Südportal 51° 9′ 1,6″ N,  34′ 22,5″ O
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Lage und Verlauf

Das Bauwerk liegt zwischen den Streckenkilometern 163,613 und 165,133.[1] Die Gradiente fällt in südlicher Richtung ab.[2] Die Trasse beschreibt in südlicher Richtung eine Rechtskurve.

Nördlich folgt auf den Tunnel die Breitenbach-Talbrücke. Südlich schließt sich, nach einem kurzen offenen Streckenabschnitt, der Kaiserautunnel an.

Geschichte

Das Bauwerk wurde 1984 mit einer Länge von 1482 m und Investitionskosten von 39,9 Millionen DM geplant. Es sollte zwischen Oktober 1986 und Dezember 1988 errichtet werden.[3]

Der Tunnel gehörte zum Planungsabschnitt 13 im Mittelabschnitt der Neubaustrecke.[2]

Der Tunnel wurde am 5. August 1986 angeschlagen. Während der Bauphase trug er die Bezeichnung Anna-Maria Stollen. Er wurde von einer Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen PZ, Porr und Stuag errichtet.

Er wurde als Teil des Neubaustreckenabschnitts Göttingen–Kassel 1991 in Betrieb genommen.

Einzelnachweise

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