Halbsandwichkomplexe
metallorganischen Verbindungen mit cyclischen Polyhapto-Liganden
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Als Halbsandwichkomplexe versteht man im weiteren Sinn jene metallorganischen Verbindungen mit einem cyclischen Polyhapto-Liganden. Oftmals sind es Cyclopentadienyl-Systeme, die über π-Bindungen an ein zentrales Metallatom gebunden sind. Die Absättigung freier (Elektronen-)Valenzen erfolgt oft über Carbonylgruppen (z. B. Tricarbonyl(η5-cyclopentadienyl)mangan), Nitrosogruppen oder andere Heteroatome (z. B. Iod). Aufgrund ihrer Form werden diese Verbindungen auch als Klavierstuhl-Komplexe bezeichnet.
- Dicarbonyl
(η5-cyclopentadienyl)iodoeisen(II)[1]
Literatur
- Christoph Elschenbroich: Organometallchemie, 6. Auflage, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8351-0167-8, S. 444, 473.