Hanna Engelmeier

deutsche Kulturwissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hanna Engelmeier (* 1983 in Münster) ist eine deutsche Autorin, Literaturkritikerin und Kulturwissenschaftlerin.

Leben

Engelmeier studierte ab 2001 Philosophie, Politik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster und ab 2002 Kulturwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2014 wurde sie am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert mit einer Arbeit zum Thema Der Mensch, der Affe. Anthropologie und Darwin-Rezeption in Deutschland. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar, der Ruhr-Universität Bochum und der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt, sowie Fellow am Kolleg Friedrich Nietzsche, dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien und dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Von 2023 bis 2025 hatte sie eine Gastprofessur an der Universität der Künste (Berlin) inne.[1] Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.

Sie ist Autorin der Zeitschrift Merkur sowie verschiedener Zeitungen und Zeitschriften, darunter Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, die tageszeitung und manuskripte. Als Kritikerin war sie Mitglied verschiedener Literaturjurys, unter anderem der zum Deutschen Buchpreis (2020), dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis (seit 2024) oder dem Literaturpreis wortmeldungen (2024–2025).

Auszeichnungen

Publikationen (Auswahl)

  • 2023: Bist du noch zu retten? Dorothee Elmiger überschreibt „Die Verlobung in St. Domingo“. In: Hanser Verlag (Hg.): Canceln. Ein notwendiger Streit. München: Hanser, S. 17–32.
  • 2023: Trost in der Trostlosigkeit. Ein Topos bei Adorno. In: Michael Eggers und Adrian Robanus (Hg): Topik der Theorie: Zur rhetorischen Struktur der Theorie nach deren proklamiertem Ende. LiLi: Studien zu Literaturwissenschaft und Linguistik, Band 6. Berlin: J.B. Metzler, 2023, S. 19–34.
  • 2023: Schwierige Texte in Kritik und Vermittlung. In: Journal of Literary Theory 2023, 17(1), S. 62–87, doi:10.1515/jlt-2023-2004.
  • 2023 (mit Natalie Binczek und Armin Schäfer) (Hg.): Literatur in Vermittlung. Journal of Literary Theory, Band 17, Heft 1.
  • 2021: Trost. Vier Übungen. Berlin: Matthes & Seitz Berlin (Monographie).
  • 2021 (mit Ekkehard Knörer) (Hg.): Rembert Hüser: Geht doch. Berlin: Verbrecher Verlag.
  • 2016: Der Mensch, der Affe. Anthropologie und Darwin-Rezeption in Deutschland, 1850–1900. Köln und Wien: Böhlau (Dissertation).

Einzelnachweise

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