Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Stadtmitte
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Die folgende Liste enthält die Straßennamen auf dem Gebiet des Bergisch Gladbacher Stadtteils Stadtmitte.

Die Liste enthält Angaben zu Straßennamen, Namensherkunft, Jahreszahl der Benennung und Lage der Straßen und (teilweise) befahrbarer Plätze. Quellen: Geoportal Bergisch Gladbach, Stand Oktober 2025[1]; Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen[2]
| Straße | Verlauf und Namensherkunft | Datum der Benennung | Lage (öffnet Karte) |
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|---|---|---|---|---|
| Am Alten Pastorat | Kurze Stichstraße der Hauptstraße (Fußgängerzone) im Stadtzentrum. Der Straßenname erinnert an das ehemalige Pfarrhaus, das der Pfarrer von St. Laurentius bewohnte. | zwischen 1988 und 1990 | ||
| Am Broich | Verbindungsstraße zwischen der Odenthaler Straße und der Laurentiusstraße. An der Ecke mit der Odenthaler Straße liegt die Parkankage Rosengarten. Zum Namen siehe Broich. Zur Geschichte des abgebildeten Hauses „Fachwerkgebäude Am Broich 19“.[3] | 1915 | ||
| Am Eichenberg | Von der Rommerscheider Straße abzweigende Erschließungsstraße, benannt nach der historischen Flurbezeichnung Im Eichenberg. | 1999 | ||
| Am Lindenhof | Stichstraße der Richard-Zanders-Straße. Straße in der Gartensiedlung Gronauerwald. | 1924 | ||
| Am Mühlenberg | Verbindungsstraße zwischen der Odenthaler Straße und dem Vollmühlenweg. Siehe Mühlenberg . | 1902 | ||
| Am Reiferbusch | Verbindungsstraße zwischen der Hornstraße und Überm Rost. Siehe Reiferbusch. | ca. 1905 | ||
| Am Stadion | Verbindungsstraße zwischen Paffrather Straße und Hermann-Löns-Straße, zwischen 1965 und 1989 Carl-Diem-Weg. An der Ecke Paffrther-Straße befinden sich Sportanlagen, darunter die BELKAW-Arena. | 1989 | ||
| Am Steinberg | Verbindungsstraße zwischen der Rommerscheider Straße und dem Irlenfelder Weg, benannt nach der historischen Flurbezeichnung Steinberg. | zwischen 1956 und 1962 | ||
| Am Wildberg | Stichstraße der Rommerscheider Höhe. | 1964 | ||
| An der Gohrsmühle | Verbindung zwischen Jakobstraße und Kreisverkehrsplatz Schnabelsmühle. Zugang zum Gelände des Zanders-Areals der ehemaligen Papierfabrik Zanders, unter anderem zum Zanders-Büstengarten. Zum Namen siehe Gohrsmühle. | 1965 | ||
| An der Jüch | Verbindungsstraße zwischen Bensberger Straße und Ferrenbergstraße sowie – über den Evangelischen Friedhof – Fußweg zur Straße Quirlsberg. Siehe Jüch. | 1911 | ||
| An der Strunde | Verbindungsstraße im Winkel Odenthaler Straße/Am Mühlenberg, bis 1976 Gartenstraße. Der heutige Name bezieht sich auf den Verlauf der Straße entlang der Strunderbaches, der Bergisch Gladbach von Nordost nach Südwest durchzieht. | 1976 | ||
| Auf dem Horn | Stichstraße der Hornstraße, benannt nach einer Flurbezeichnung, die für 1582 als „uffm Han“ belegt ist. Zum Namen siehe Horn (Bergisch Gladbach). | zwischen 1928 und 1937 | ||
| Bensberger Straße | Hautverkehrsachse zwischen Gladbach und Bensberg. Siehe Bensberger Straße. | 1887/1893 | ||
| Bergstraße | Verbindungsstraße zwischen Höhenweg und Rommerscheider Straße. Benannt nach der bereits 1582 genannten Flurbezeichnung „uf dem Bergh“. Die Bergstaße bildet zusammen mit dem Höhenweg, dem Birkenhöhenweg, der Margaretenhöhe und der Rommerscheider Höhe das Namensfeld Höhenwege, das sich an der erhöhten Lage oberhalb des Strundetals und dem alten Höhenweg nach Rommerscheid orientiert. | 1898 | ||
| Birkenhöhenweg | Nebenstraße der Max-Bruch-Straße. Gehört zum Namensfeld Höhenwege (siehe Bergstraße). | zwischen 1928 und 1935 | ||
| Buchmühlenstraße | Nebenstraße der Hauptstraße (Fußgängerzone) im Stadtzentrum. Zum Namen siehe Buchmühle. Zwischen der Straße und der Odenthaler Straße liegt der Buchmühlenpark an der renaturierten Strunde. | 1893 | ||
| Cederstraße | Nebenstraße der Richard-Zanders-Straße. Der Straßenname lehnt sich an die bereits 1377 erwähnte Flurbezeichnung „Zederwald“ an*, die das Urkataster westlich der Bensberger Straße verzeichnet. Der Zederwald erstreckte sich von der Strunde bis auf das Gelände der ehemaligen Zanders Papierfabrik. | 1893 | ||
| Cederwald | Nebenstraße der Cederstraße. Zum Namen siehe Cederwald. | vor 1918 | ||
| Cederwaldstraße | Verbindungsstraße zwischen der Hauptstraße und der Cederstraße. | 1902 | ||
| Charly-Vollmann-Platz | Platz neben dem Rathaus von Bergisch Gladbach, benannt nach Karl August Vollmann. Vollmann wurde dadurch bekannt dadurch, dass er 1945 die Bombardierung Bergisch Gladbachs verhinderte.[4][5] | 2016 | ||
| Dechant-Müller-Straße | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Kalkstraße, bis 1976 Barbarastraße. Josef Müller (1877 bis 1952) war ab 1928 Pfarrer von St. Laurentius in Bergisch Gladbach ab 1932 Dechant des Dekanates Bensberg. Zwischen Dechant-Müller-Straße, Hauptstraße und Tannenbergstraße befindet sich seit 2011 der Beit-Jala-Platz, eine Grünfläche mit Spielplatz. | 1976 | ||
| Dr.-Robert-Koch-Straße | Nebenstraße der Paffrather Straße, benannt nach Robert Koch. Hier befindet sich der Haupteingang zum Marien-Krankenhaus. Die Straße hatte ursprünglich (1893) den Namen Friedhofstraße erhalten, da sie von der Paffrather Straße zum Friedhof St. Laurentius führt. 1940 wurde die Umbenennung damit begründet, dass an dieser Straße sowohl das staatliche Gesundheitsamt als auch das Krankenhaus „Maria Hilf“ lägen.[1] | zwischen 1938 und 1940 | ||
| Fauthstraße | Verbindungsstraße zwischen Schützenstraße und Sander Aue. benannt nach Franz Heinrich Fauth, ab 1806 Bürgermeister der damaligen Gemeinde Gladbach und ab 1813 Bürgermeister in Bensberg. | 1973 | ||
| Ferrenbergstraße | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Oberheidkamper Straße. Bereits vor dem Ausbau wurde die Straße in der Bevölkerung „Ferrenberg-Jass“ nach der Familie Ferrenberg genannt, die bis zum Jahr 1861 das ehemalige Gasthaus „Zum Treppchen“ bewohnte. Dieser inoffizielle Name wurde Ende des 19. Jahrhunderts unter Angleichung des Grundwortes als amtlicher Straßenname übernommen. | zwischen 1887 und 1893 | ||
| Friedrichstraße | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Kalkstraße, benannt nach Kaiser Friedrich III. | zwischen 1893 und 1908 | ||
| Gertrudenstraße | Verbindungsstraße zwischen Hornstraße und Odenthaler Straße. Die Straße war 1905 von dem Stellmachermeister Jakob Schmitz als Privatstraße angelegt worden. 1905 wurde sie zunächst „Kolpingstraße“ benannt, kurz danach auf Antrag der Familie Schmitz auf den Vornamen der Ehefrau Gertud Schmitz in ‚Gertrudenstraße‘ umbenannt.[1] | 1905 | ||
| Gronauer Mühlenweg | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Refrather Weg. Zum Namen siehe Gronauer Mühle. An der Ecke Gronauer Mühlenweg/Mülheimer Straße steht das ehemalige Empfangsgebäude des 1965 geschlossenen alten Bahnhofs Bergisch Gladbach. | 1934 | ||
| Gronauer Waldweg | Verbindungsstraße zwischen Ahornweg und Richard-Zanders-Straße im Stadtteil Mitte sowie weiter zum Grünen Weg in der Gartensiedlung Gronauerwald im Stadtteil Heidkamp. | 1914 | ||
| Hammermühle | Stichstraße der Hauptstraße im Stadtzentrum. Siehe Hammermühle. | vor 1918 | ||
| Hans-Zanders-Straße | Verbindungsstraße zwischen Bensberger Straße und An der Jüch, benannt nach Hans Wilhelm Zanders. Die Straße hatte 1914 aufgrund ihres Verlaufes entlang der Badeanstalt den Namen Badestraße erhalten und wurde 1921 zu Ehren von Hans Zanders umbenannt. | 1921 | ||
| Hauptstraße | Teilstück der west-östlichen Hauptverkehrsachse im Stadtzentrum von Bergisch Gladbach. Die Hauptstraße ist Zentrum der Fußgängerzone von Bergisch-Gladbach-Stadtmitte. Der Trotzenburgplatz mit dem Heimatdenkmal ist Bestandteil der Anlage. Siehe Hauptstraße (Bergisch Gladbach). | 1945 | ||
| Höhenweg | Verbindungsstraße zwischen der Max-Bruch-Straße und dem Birkenhöhenweg. Gehört zum Namensfeld Höhenwege (siehe Bergstraße). | 1910 | ||
| Hornstraße | Verbindungsstraße zwischen Laurentiusstraße und Jägerstraße, benannt in Anlehnung an die volkstümliche Bezeichnung „Horngasse“. Zum Namen siehe Horn (Bergisch Gladbach). | 1893 | ||
| Hubertusstraße | Stichstraße der Hornstraße. Benannt nach Hubertus von Lüttich. | zwischen 1966 und 1978 | ||
| Im Aspert | Verbindungsstraße zwischen Hornstraße und Reuterstraße. Zum Namen siehe Im Aspert. | 1907 | ||
| Im Lehmstich | Stichstraße der Sander Straße. | zwischen 1966 und 1969 | ||
| In der Kümp | Stichstraße der Bergstraße, benannt nach der historischen Flurbezeichnung „Im Kümpel“ . | 1998 | ||
| Irlenfelder Hof | Am Irlenfelder Weg gelegenes Einzelgehöft. Siehe Irlenfelder Hof. | vor 1918 | ||
| Jakob-Kirch-Straße | Verbindungsstraße zwischen Ferrenbergstraße und Sander Straße, benannt nach Jakob Kirch. Der Bäckermeister Jakob Kirch (1885 bis 1945) aus Bergisch Gladbach vertrat von 1919 bis 1933 die Zentrumspartei als Abgeordneter im Stadtrat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er von den Amerikanern zum Vorsitzenden des Bürgerausschusses bestellt und war gleichzeitig ehrenamtlicher Beigeordneter.[6][1] | 1976 | ||
| Jakobstraße | Verbindungsstraße zwischen Am Stadion und Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße. Siehe Jakobstraße. | 1887 | ||
| Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße | Verbindungsstraße zwischen Reuterstraße und Hauptstraße, benannt nach Johann Wilhelm Lindlar. Die ehemals entlang des Bahnhofs verlaufende Straße hatte ursprünglich (1887) die Bezeichnung „Bahnhofstraße“ erhalten, 1934 ihren heutigen Namen. An der Straße befinden sich die Kalköfen Cox. | 1975 | ||
| Johannesstraße | Verbindungsstraße zwischen der Rommerscheider Straße und der Theodorstraße, benannt nach Johann Krein. Der Guts- und Mühlenbesitzer Johann Krein (1812 bis 1900) war sechsunddreißig Jahre lang ehrenamtlich als Beigeordneter und Stadtverordneter tätig.[7][1] | 1887 | ||
| Kalkstraße | Verbindungsstraße zwischen Friedrichstraße und An der Gohrsmühle. Der Name erinnert an die historische Kalksteingewinnung in der Paffrather Kalkmulde. | zwischen 1887 und 1893 | ||
| Karl-Schmidt-Weg | Fußweg zwischen Am Mühlenberg und Max-Bruch-Straße, benannt nach dem Realschullehrer Karl Schmidt (1913 bis 2000).[1] | 2001 | ||
| Konrad-Adenauer-Platz | Zentraler Marktplatz in der Fußgängerzone, benannt nach Konrad Adenauer. Der Marktplatz vor dem Rathaus hatte um 1890 den Namen „Am Markt“ erhalten, der 1967 durch den heutigen Namen ersetzt wurde. Die an der Villa Zanders vorbeiführende Einbahnstraße zwischen der Kreuzung Paffrather Straße / Laurentiusstraße und dem Kreisverkehrsplatz Schnabelsmühle trägt ebenfalls den Namen des Platzes. Siehe auch Konrad-Adenauer-Platz. | 1967 | ||
| Langemarckweg | Verbindungsstraße zwischen Paffrather Straße und Reuterstraße, benannt nach dem Mythos von Langemarck. | um 1935 | ||
| Laurentiusstraße | Straße im Stadtzentrum von Bergisch Gladbach, benannt nach St. Laurentius. Die gleichnamige Pfarrkirche befindet sich an der Straße, welche als eine der ersten Straßen im Stadtgebiet einen amtlichen Straßennamen erhielt. Sie verbindet die Odenthaler Straße mit der Paffrather Straße und der Straße Konrad-Adenauer-Platz vor dem Rathaus. | 1887 | ||
| Liebigstraße | Verbindungsstraße zwischen Ferrenbergstraße und Schützheider Weg, benannt nach Justus von Liebig. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung wurde die Jakob-Euler-Straße in Liebigstraße umbenannt, da der Straßenname bereits in Lückerath vorhanden war. Zusammen mit der Sauerbruchstraße und der Paracelsusstraße bildet die Liebigstraße ein Namensfeld bedeutender Wissenschaftler. | 1976 | ||
| Lochsberg | Stichstraße der Rommerscheider Höhe. Zum Namen siehe Lochsberg. | vor 1918 | ||
| Margaretenhöhe | Verbindungsstraße zwischen Höhenweg und Rommerscheider Höhe. Die Straße wurde nach Margarete Odenthal, geb. Hey (1864 bis 1943), der Ehefrau des städtischen Beigeordneten Wilhelm Odenthal benannt, der das in seinem Besitz befindliche Gelände am Mühlenberg zu Bauzwecken erschließen ließ. Gehört zum Namensfeld Höhenwege (siehe Bergstraße).[1] | 1936 | ||
| Maria-Zanders-Anlage | Stichstraße von der Straße Schnabelsmühle mit Park um die Villa Zanders und Übergang zum östlich angrenzenden Forumpark. Im Juni 1980 wurde die Grünanlage an der Villa Zanders und dem Bürgerhaus Bergischer Löwe nach Maria Zanders benannt. Vor dem Zweiten Weltkrieg war bereits die Marienstraße zwischen dem Gasthaus Paas und der Hauptstraße zu Ehren von Maria Zanders benannt und 1950 in Maria-Zanders-Straße umbenannt worden. Die Maria-Zanders-Anlage ersetzte diesen alten Namen, nachdem die Straße durch den Ausbau des Konrad-Adenauer-Platzes weggefallen war. 1993 ging auch der Paasweg, der im Randbereich der Anlage verlief, in der Maria-Zanders-Anlage auf. | 1980 | ||
| Marienhöhe | Verbindungsstraße zwischen Reuterstraße und Röntgenstraße. Zum Namen siehe Marienhöhe. | vor 1918 | ||
| Max-Bruch-Straße | Nebenstraße der Odenthaler Straße, benannt nach Max Bruch. Von dort über den Höhenweg Zugang zum Max-Bruch-Denkmal. Durch die Max-Bruch-Straße führt der Max-Bruch-Wanderweg.[8] | 1907 | ||
| Michaelshöhe | Verbindungsstraße zwischen Ferrenbergstraße und An der Jüch. | 1959 | ||
| Odenthaler Straße | Die Odenthaler Straße führt von der Hauptstraße im Zentrum Bergisch Gladbachs über Hebborn und Voiswinkel nach Odenthal nördlich der Stadtgrenze. Das südliche Teilstück der Odenthaler Straße zwischen der Hauptstraße und Schlöm hatte 1887 den Namen Viktoriastraße erhalten und wurde 1935 in Saarlandstraße umbenannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Benennung rückgängig gemacht und der heutige Name auf die gesamte Länge der Straße ausgedehnt. An der Ecke Am Broich liegt die Parkanlage Rosengarten. | 1887 | ||
| Paffrather Straße | Hauptverbindungsstraße zwischen dem Stadtzentrum und dem Stadtteil Paffrath. Die Paffrather Straße zählt zu den 16 ersten Straßen in Bergisch Gladbach, die einen offiziellen Straßennamen erhielten. Die Straße deckt sich in ihrem Verlauf teilweise mit dem historischen Verkehrsweg nach Gladbach, der im Urkataster als Straße „von Paffrath nach Gladbach“ genannt ist. | 1887/1937 | ||
| Paracelsusstraße | Verbindungsstraße zwischen Ferrenbergstraße und Sauerbruchstraße. Benannt nach Theophrast Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus. Gehört zum Namensfeld bedeutender Wissenschaftler (siehe Liebigstraße). | zwischen 1956 und 1962 | ||
| Paul-Ehrlich-Straße | Verbindungsstraße zwischen Ferrenbergstraße und Michaelshöhe, benannt nach Paul Ehrlich. Namensfeld bedeutender Wissenschaftler. (siehe Liebigstraße). | 1993 | ||
| Platz der Partnerstädte | Platz neben dem Bus- und S-Bahnhof, benannt nach den Städtepartnerschaften von Bergisch Gladbach. Es handelt sich dabei um die Städte Luton (Großbritannien), Velsen (Niederlande), Bourgoin-Jallieu (Frankreich), Joinville-le-Pont (Frankreich), Runnymede (Großbritannien), Marijampole (Litauen), Limassol (Zypern), Pszczyna (Polen), Beit Jala (Palästina), Ganey Tikva (Israel) und Butscha (Ulkraine). Siehe Platz der Partnerstädte. | 2015 | ||
| Poststraße | Verbindungsstraße zwischen Stationsstraße und An der Gohrsmühle. Die Straße wurde nach dem ersten Postgebäude Bergisch Gladbachs benannt, das 1890/91 an der Gronauer Straße erbaut worden war. | 1893 | ||
| Quirlsberg | Verbindungsstraße zwischen Schnabelsmühle und An der Jüch. Zum Namen siehe Quirlsberg. | vor 1893 | ||
| Refrather Weg | Verbindungsstraße zwischen den Stadtteilen Stadtmitte, Gronau und Alt-Refrath. Die Straße beginnt im Norden an der Kreuzung Cederstraße/Richard-Zanders-Straße und verlässt die Stadtmitte kurz nach Abzweig des Gronauer Waldweges. Zum Namen siehe Refrath. | 1921 | ||
| Reuterstraße | Die Alte Wipperfürther Straße querende Verbindungsstraße zwischen Nußbaumer Straße und Paffrather Straße im Zentrum von Bergisch Gladbach. Während die Reuterstraße im Zentrumsbereich der Stadt schon 1895 diesen offiziellen Namen erhalten hatte, wurde die Bezeichnung erst 1976 auf das in Nußbaum verlaufende Teilstück ausgedehnt. Der Name geht auf den historischen „Reutersweg“ zurück, der im Urkataster als solcher verzeichnet ist und im Spätmittelalter als „Hauweg“ bekannt war.[1] | 1895 | ||
| Rheinhöhenweg | Verbindungsstraße zwischen Sander Straße und Schützenstraße. Die Straße entstand im Zuge eines Siedlungsprojektes in den frühen dreißiger Jahren. Sie wurde nach ihrer topographischen Lage benannt, da sich von dort ein freier Ausblick zum Rhein hin bietet. Bei günstigen Sichtverhältnissen reicht der Blick von der Höhe aus bis zum Siebengebirge und zur Hohen Acht in der Eifel. | zwischen 1933 und 1935 | ||
| Richard-Zanders-Straße | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Bensberger Straße in Heidkamp, benannt nach Richard Zanders. Die Straße bildet die Haupterschließungsstraße der Gronauer Waldsiedlung und wurde deshalb nach dem Initiator des Siedlungsprojektes Richard Zanders benannt. Der südöstliche Abschnitt der Straße hatte zwischen 1887 und 1893 den Namen „Scheidstraße“ erhalten; 1926 wurde der Name „Richard-Zanders-Straße“ auch auf diesen Straßenabschnitt ausgedehnt. An der Ecke Bensberger Straße stand das Stellawerk, ein berüchtiger Ort im sog. Dritten Reich.[9][10] | 1914 | ||
| Röntgenstraße | Stichstraße der Paffrather Straße, benannt nach Carl Röntgen. | zwischen 1956 und 1962 | ||
| Rommerscheid | Stichstraße der Rommerscheider Höhe. Zum Namen siehe Rommerscheid. | vor 1918 | ||
| Rommerscheider Höhe | Verbindungsstraße zwischen Margaretenhöhe und Rommerscheider Straße. Die Rommerscheider Höhe deckt sich in ihrem Verlauf weitgehend mit dem historischen „Weg von Gladbach nach dem Igeler Hofe“ verzeichnet. Das westliche Teilstück der Straße hatte ursprünglich (1940–1956) den Namen „Im Feldchen“ erhalten. Im Zuge der kommunalen Neuordnung wurde der heutige Name auf diesen Abschnitt ausgedehnt, da in Refrath bereits der Straßenname „Im Feld“ existierte. Die Straße gehört zum Namensfeld Höhenwege (siehe Bergstraße). Die denkmalgeschützte Kirche St. Engelbert befindet sich auf der Rommerscheider Höhe. | 1965 | ||
| Rommerscheider Straße | Verbindungsstraße zwischen Odenthaler Straße und Rommerscheider Höhe. Die Straße ist in ihrem Verlauf weitgehend mit dem historischen Verkehrsweg identisch, den das Urkataster als „Weg von Gladbach nach Rommerscheid“ verzeichnet.* Bis in die 1920er Jahre wurde die Straße als Rommerscheider Weg bezeichnet, da sie vermutlich noch nicht ausgebaut war. Zum Namen siehe Rommerscheid. | 1928 | ||
| Sander Aue | Verbindungsstraße im Winkel Sander Straße / Rheinhöhenweg. | 1936 | ||
| Sander Straße | Die Sander Straße verbindet das Zentrum von Bergisch Gladbach (Hauptstraße) mit dem weiter östlich gelegenen Stadtteil Sandund führt in ihrer Verlängerung (Herkenrather Straße/Kierdorf) nach Herkenrath und Strassen. | 1887 | ||
| Sauerbruchstraße | Verbindungsstraße zwischen Schützheider Weg und Paracelsusstraße, benannt nach Ferdinand Sauerbruch. Gehört zum Namensfeld bedeutender Wissenschaftler. | 1978 | ||
| Schnabelsmühle | Verbindungsstraße zwischen dem östlichen Teil der Hauptstraße und dem gleichnamigen Kreisverkehrsplatz im Stadtzentrum. Sie wurde in den 1980er Jahren als Umgehungsstraße angelegt, als die Hauptstraße im Bereich des Konrad-Adenauer-Platzes zur Fußgängerzone erklärt wurde. Der Kreisverkehr erhielt im Jahr 2020 die offizielle Bezeichnung Stadteingang Schnabelsmühle. Er verbindet die gleichnamige Straße mit den Straßen Konrad-Adenauer-Platz, An der Gohrsmühle und Bensberger Straße. Siehe auch Schnabelsmühle. | zwischen 1982 und 1988 | ||
| Schützenstraße | Verbindungsstraße zwischen Sander Straße und Feldstraße. Die Benennung erfolgte in Anlehnung an den Zielort der Straße, die nahegelegene Siedlung Schützheide. | 1893 | ||
| Schützheider Weg | Verbindungsstraße in Winkel Ferrenbergstraße/Feldstraße, benannt nach dem historischen Flur- und Siedlungsnamen Schützheide. | zwischen 1920 und 1928 | ||
| Sonnenweg | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Heiligenstock. | zwischen 1928 und 1935 | ||
| Stationsstraße | Verbindungsstraße zwischen Kalkstraße und Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße. Die Straße war ursprünglich eine kurze Verbindungsstraße zwischen der Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße und der Poststraße. Die südwestliche Verlängerung bis zur Kalkstraße entstand erst nach 1967, nachdem einige Gebäude des Güterbahnhofs niedergelegt worden waren. Die Benennung erfolgte nach der angrenzenden Eisenbahnstation, | 1893 | ||
| Steingartenweg | Stichstraße der Sander Straße, vor 1976 Hasenacker. | 1976 | ||
| Steufelsberg | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Sonnenweg. Zum Namen siehe Steufelsberg. | 1893 | ||
| Tannenbergstraße | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Hermann-Löns-Straße. Der Straßenname ersetzte die vorherige Bezeichnung „Gasstraße“, die 1893 aufgrund der Nähe zum Gaswerk gewählt worden war. Zum Hintergrund des Names siehe Tannenberg-Denkmal. | um 1935 | ||
| Überm Rost | Verbindungsstraße zwischen Hornstraße und Am Reiferbusch. An der Straße liegt der Haupteingang zum Friedhof St. Laurentius. Zum Namen siehe Überm Rost. | zwischen 1928 und 1935 | ||
| Vollmühlenweg | Verbindungsstraße zwischen Hauptstraße und Am Mühlenberg, von 1893 bis 1937/38 Vollmühlengasse. Zum Namen siehe Vollmühle. | 1893 |
Siehe auch
Weblinks
Commons: Stadtmitte von Bergisch Gladbach – Sammlung von Bildern
- GeoPortal Bergisch Gladbach: Straßenverzeichnis, Stand Oktober 2025