Hans Andre

österreichischer Bildhauer und Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Hans Andre (* 21. Jänner 1902 in Innsbruck; † 15. Mai 1991 in Innsbruck) war ein österreichischer Bildhauer und Maler.

Leben

Grabmal im Friedhof der Basilika Wilten

Hans Andre besuchte von 1918 bis 1921 die Gewerbeschule in Innsbruck bei Ferdinand Stabinger und von 1924 bis 1929 die Kunstgewerbeschule Wien bei Eugen Steinhof. Er war Mitarbeiter von Clemens Holzmeister und erhielt 1932 ein Staatsatelier. 1935 wurde er in den Kunstbeirat der Stadt Wien berufen, ab 1936 lebte und arbeitete er vorwiegend in Innsbruck.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er an der Wiederherstellung beschädigter Kirchen in Tirol beteiligt und schuf unter anderem barockisierende Fresken für die Spitalskirche, die Servitenkirche und den Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Die Berufung auf eine Professur an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien 1945 nahm er nicht an. 1953 erhielt er den Berufstitel Professor, von 1954 bis 1967 lehrte er als Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Hans Andre schuf Skulpturen, Fresken, Ölbilder und Entwürfe für Glasfenster. Sowohl seine Skulpturen als auch seine Malereien zeigen einen barockisierenden, traditionellen Charakter.

Auszeichnungen

Werke

Deckenfresken in der Innsbrucker Spitalskirche
Erzherzog-Eugen-Denkmal in Innsbruck (1957)

Literatur

  • Andre, Hans. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 1: A–D. E. A. Seemann, Leipzig 1953, S. 47–48 (Textarchiv – Internet Archive Leseprobe).
  • Christoph Bertsch (Hrsg.): Kunst in Tirol, 20. Jahrhundert: wesentlich erweiterter und neu durchgesehener Bestandskatalog der Sammlung des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der Legate und Nachlässe in zwei Bänden. Innsbruck 1997. Band 1, S. 32; Band 2, S. 88–93 (urn:nbn:at:at-ubi:2-7284)
  • Reinhard Rampold: Hans Andre, Bildhauer und Maler, 1902–1991. Tyrolia Verlag, Innsbruck-Wien 2001, ISBN 978-3702223618

Einzelnachweise

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