Hans Grillmeier

Generalmajor der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann „Hans“ Grillmeier (* 4. Juni 1933 in Waldsassen) ist ein Generalmajor außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Grillmeier trat im März 1954 in den Bundesgrenzschutz ein und absolvierte die Grundausbildung bei der Grenzschutzabteilung Süd in Amberg und die Ausbildung zum Offizier in der Grenzschutzführerschule in Lübeck. Von März bis Juni 1956 war er bei der Grenzschutzabteilung Süd in Coburg eingesetzt, bevor er am 1. Juli 1956 als Fahnenjunker in die Bundeswehr übernommen wurde, bis Dezember 1956 die Heeresoffizierschule I in Hannover und anschließend bis März 1957 den Zugführer-Lehrgang an der Infanterieschule in Hammelburg besuchte. Von 1957 bis 1964 war er Zugführer, Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen und Personalwesen (S 2/S 1) im Grenadierbataillon 13 in Amberg, welches in Panzergrenadierbataillon 122 umbenannt und nach Oberviechtach verlegt wurde.

Von 1964 bis 1966 absolvierte Grillmeier den 7. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[1] Danach war er von Oktober 1966 bis März 1968 Generalstabsoffizier für Logistik (G 4/op.) des II. Korps in Ulm und von April 1968 bis März 1971 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzerbrigade 12 in Amberg. Von April 1971 bis März 1973 führte er als Bataillonskommandeur das Jägerbataillon 102 in Bayreuth und wurde danach Hörsaalleiter und Tutor für Truppenführung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Im Mai 1975 wurde er Chef des Stabes der 11. Panzergrenadierdivision in Oldenburg und im Oktober 1977 Referatsleiter des Referats 1 (Grundsatzangelegenheiten Organisation; Prüfgruppe Heer) der Stabsabteilung IV (Organisation) im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.

Von April 1980 bis September 1981 war Grillmeier Brigadekommandeur der Panzerbrigade 29 in Sigmaringen. Anschließend war er von Oktober 1981 bis September 1984 Stabsabteilungsleiter IV (Organisation) im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, von Oktober 1984 bis September 1987 Abteilungsleiter V und General Kampftruppen im Heeresamt in Köln und von Oktober 1987 bis März 1991 Divisionskommandeur der 2. Panzergrenadierdivision in Kassel. Mit Ablauf des März 1991 wurde er in den Ruhestand versetzt wurde.[2]

Grillmeier ist verheiratet, katholisch und hat zwei Töchter.

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 3-7648-2562-6, S. 123–124.
  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1990/1991. 8. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1990, ISBN 3-7637-5865-8, S. 51.
  • Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955–1995 (= Kurt Mehner und Reinhard Teuber [Hrsg.]: Schriftenreihe Führung und Truppe. Band 5). Militair-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 978-3-931533-03-8, S. 17, 39, 54, 57, 64.

Einzelnachweise

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