Hans Reinermann
deutscher Leichtathlet
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Hans Reinermann (* 18. Januar 1946 in Dülmen) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.
Sportliche Karriere
Hans Reinermann war bis 1963 bei der TSG 1919 Dülmen. Von 1964 bis 1968 startete er für den OSV Hörde. Nach zwei Jahren beim ASV Köln wechselte er 1971 zum OSC Dortmund.
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 1966 in Kiel gewann die 4-mal-400-Meter-Staffel des OSV Hörde in der Besetzung Hans Reinermann, Werner Krönke, Gerhard Böttger und Rainer Kunter mit über zwei Sekunden Vorsprung vor der Staffel des ASV Köln.[1] Drei Wochen später wurden in Dortmund auf einer 160-Meter-Bahn in der Westfalenhalle die Europäischen Hallenspiele 1966 ausgetragen, die Vorläuferveranstaltung der Halleneuropameisterschaften. Die deutsche 4-mal-zwei-Runden-Staffel mit Jörg Jüttner, Rainer Kunter, Hans Reinermann und Jens Ulbricht gewann ihren Wettbewerb vor der Staffel aus der Tschechoslowakei.[2] Zwei Jahre später startete Reinermann bei den Europäischen Hallenspielen 1968 in Madrid über 400 Meter und schied im Vorlauf aus.[3] Insgesamt trat Hans Reinermann von 1965 bis 1971 bei zwölf Wettbewerben im deutschen Nationaltrikot an.
Bestzeiten
(nach Amrhein)
- 100-Meter-Lauf: 10,5 Sekunden am 2. Mai 1965 in Brüssel
- 200-Meter-Lauf: 21,2 Sekunden am 21. Juni 1969 in Frechen
- 400-Meter-Lauf: 46,6 Sekunden am 27. August 1967 in Lübeck
Literatur
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 952
Weblinks
- Hans Reinermann in der Datenbank von World Athletics (englisch)