Hartmut Lademacher
deutscher Unternehmer
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Hartmut Lademacher (* 5. Juli 1948) ist ein deutscher Unternehmer.
Biografie
Beruf
1990 gründete Lademacher gemeinsam mit Joachim Hertel, Rainer Zimmermann und anderen IBM-Managern das Unternehmen LHS Specifications GmbH in Dietzenbach.[1] LHS ist ein Akronym für „Lademacher und Hertel Specifications“. 1997 ging das Unternehmen als drittes Unternehmen überhaupt an den Neuen Markt.[2] 2000 wurde die Firma für 4,7 Milliarden Euro von dem englisch-französisches IT-Service-Unternehmen Sema Group aufgekauft, die wiederum 2001 von Schlumberger[3] mit Hauptsitz in Willemstad auf der niederländischen Insel Curaçao übernommen wurde. Lademacher wurde zunächst Non-executive Director bei Sema, musste aber Ende November 2000 von diesem Amt zurücktreten, als bekannt wurde, dass er vor der Veröffentlichung von Quartalszahlen Sema-Aktien im Wert von ca. 100 Millionen DM verkauft hatte.[4] 2004 kaufte Lademacher das Unternehmen für angeblich 50 Millionen Euro zurück, um es 2006 an Ericsson zu verkaufen.[5]
1997 wurde Lademacher einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als seine Vermögensverwaltung SMM Deutschland GmbH die Villa Andreae von Jürgen Schneider kaufte.[6] 1998 bewahrte Lademacher den VfL Gummersbach vor Finanzproblemen.[7] Sein Vermögen wird auf 600 Millionen Euro geschätzt.[8]
Seit 2015 ist Lademacher Präsident und Vorstandsvorsitzender von Stonebranch[9], welches sich auf Job Scheduling und Workload Automation spezialisiert.
Familie
Lademacher ist mit Gabriele Lademacher verheiratet[10] und hat zwei Kinder. Seine Tochter Claire Margareta Lademacher ist mit Félix von Luxemburg, dem zweiten Sohn von Großherzog Henri von Luxemburg verheiratet.