Hatugau

Suco in Osttimor From Wikipedia, the free encyclopedia

Hatugau ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Letefoho (Gemeinde Ermera).

Schnelle Fakten Daten ...
Hatugau
Escola Básico Filial Hatugau
Daten
Fläche 10,05 km²[1]
Einwohnerzahl 973 (2022)[2]
Chefe de Suco Miguel Madeira Sarmento
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Cailiti 192
Hatugau 573
Hunda 221
Riaheu 43
Rialau 434
Sauria 212
Der Suco Hatugau
Hatugau (Osttimor)
Hatugau (Osttimor)
Hatugau
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Geographie

Schnelle Fakten Orte, Position ...
Hatugau
Orte Position[3] Höhe
Cailiti  50′ 52″ S, 125° 23′ 27″ O 1160 m
Raigeo  50′ 51″ S, 125° 23′ 15″ O 1160 m
Hunda  50′ 6″ S, 125° 23′ 57″ O 1322 m
Riaheu  51′ 12″ S, 125° 23′ 30″ O 1160 m
Rialau  50′ 46″ S, 125° 24′ 13″ O 1201 m
Sauria  49′ 59″ S, 125° 23′ 28″ O 1273 m
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Hütte in Hatugau

Hatugau hat eine Fläche von 10,05 km².[1] Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Letefoho. Östlich liegt der Suco Haupu und südlich der Suco Catraileten. Im Westen grenzt Hatugau an das Verwaltungsamt Hatulia mit seinen Sucos Leimea-Sarinbalo und Coilate-Letelo und im Norden an das Verwaltungsamt Ermera mit seinem Suco Raimerhei. Der Fluss Meipu und einer seiner Nebenflüsse bilden die Grenze zu Coilate-Letelo und Raimerhei. Der Meipu gehört zum System des Lóis.[4] Im Suco befinden sich die sechs Aldeias Cailiti, Hatugau, Hunda (Honda), Riaheu, Rialau und Sauria.[5]

Der Ort Hatugau liegt im Westen des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1160 m. Im Norden liegen die Dörfer Sauria und Hunda, im Westen Raigeo, Cailiti (Kailiti) und Riaheu und im Osten Rialau (Rialaun).[6] Im Dorf Hatugau befinden sich eine medizinische Station und die Grundschule des Sucos, die Escola Básico Filial Hatugau.

Einwohner

In Hatugau leben 973 Einwohner (2022), davon sind 520 Männer und 453 Frauen. Im Suco gibt es 298 Haushalte.[2] Knapp 83 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Fast 10 % sprechen Kemak, über 5 % Tetum Prasa und kleine Minderheiten Sa’ane oder Habun.[7]

Geschichte

Als am 9. September 1999 die pro-indonesische Miliz Darah Integrasi 20 Häuser der Aldeia Hunda niederbrannten, suchten die meisten Leute Schutz im Haus des Chefe de Aldeia.[8]

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Miguel M. Sarmento zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Graciano Soares[10] und 2016 Miguel Madeira Sarmento.[11]

Commons: Hatugau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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