Hauendorf

Gemeindeteil von Emtmannsberg im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Hauendorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Hauendorf hat eine Fläche von 3,864 km². Sie ist in 497 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7774,23 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Gampelmühle, Gottelhof, Troschenreuth und Wiedent.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Emtmannsberg ...
Hauendorf
Gemeinde Emtmannsberg
Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 40′ O
Höhe: 377 m ü. NHN
Einwohner: 52 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 95517
Vorwahl: 09209
Lageplan von Hauendorf auf dem Urkataster von Bayern
Lageplan von Hauendorf auf dem Urkataster von Bayern
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Geografie

Durch das Dorf fließt die Ölschnitz. Im Süden wird der Ort von der Kreisstraße BT 17 tangiert, die nach Troschenreuth (1,1 km nordwestlich) bzw. nach Unterölschnitz verläuft (0,9 km südöstlich). Von dieser zweigt eine Gemeindeverbindungsstraße ab, die zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unterölschnitz im Süden und Würnsreuth im Nordosten führt. Ein Anliegerweg führt nach Lindhardshaus (0,3 km südwestlich).[5]

Geschichte

In Hauendorf wird vom 14. bis zum 16. Jahrhundert ein Eisenhammer genannt, der vom Wasser der Ölschnitz betrieben wurde.[6] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hauendorf aus 11 Anwesen (2 Halbhöfe, 1 Mühle, 1 Viertelsölde, 7 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Creußen zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das bayreuthische Verwalteramt Emtmannsberg.[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Nachdem im Jahr 1810 das Königreich Bayern das Fürstentum Bayreuth käuflich erworben hatte, wurde Hauendorf bayerisch. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Hauendorf dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Emtmannsberg zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Hauendorf. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bayreuth zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth (1919 in Finanzamt Bayreuth umbenannt). Mit dem Gemeindeedikt von 1818 kam es zur Eingliederung folgender Gemeinden:

Ab 1862 gehörte Hauendorf zum Bezirksamt Bayreuth (1939 in Landkreis Bayreuth umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Bayreuth (1879 in Amtsgericht Bayreuth umgewandelt).[8] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,859 km².[9] Am 1. Mai 1978 wurde Hauendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Emtmannsberg eingegliedert.[10][11]

Baudenkmal

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Hauendorf

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 182218401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 207208219235228206200206204206186178177168163160146143133204175171141141
Häuser[13] 3435363635302727
Quelle [8][14][14][14][15][16][17][18][19][20][21][14][22][14][23][14][24][14][14][14][25][14][9][26]
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Ort Hauendorf

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001819001822001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 7589988395675150555652
Häuser[13] 14161612121115
Quelle [27][8][15][17][20][22][24][25][9][26][1]
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Religion

Hauendorf ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Bartholomäus (Emtmannsberg) gepfarrt.[7][9]

Literatur

Fußnoten

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