Hausnummer Null

Dokumentarfilm von Lilith Kugler From Wikipedia, the free encyclopedia

Hausnummer Null ist ein mehrfach ausgezeichneter Dokumentarfilm aus dem Jahr 2024 von Lilith Kugler.

TitelHausnummer Null
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2024
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Hausnummer Null
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2024
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen now films, Torero Film
Stab
Regie Lilith Kugler
Drehbuch Lilith Kugler
Produktion
  • Jonatan Geller-Hartung
  • Bettina Morlock
  • Teresa Renn
  • Rouven Rech
Musik Valeriia Khazan
Kamera Stephan M. Vogt
Schnitt David Mardones
Besetzung
  • Chris
  • Alex
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Handlung

Der Dokumentarfilm begleitet den obdachlosen und heroinabhängigen Chris. Er lebt gemeinsam mit seinem Bekannten Alex an einer S-Bahn-Station in Berlin. Der Film zeigt seine Krisen, den Kontakt mit seiner Mutter an Weihnachten, sowie seinen Versuch, mithilfe von Nachbarn und ehrenamtlich engagierten Menschen, wieder eine Wohnung zu erlangen und mit seiner Heroinabhängigkeit umzugehen. Chris kann sich stabilisieren, nicht zuletzt deshalb, weil er in eine Wohnung (Betreutes Wohnen) einziehen und unter ärztlicher Aufsicht kontrolliert Heroin konsumieren kann.

Hintergrund

Die Filmemacherin begleitete Chris von 2020 bis 2023. Die Idee zu diesem Film kam ihr, weil sie Chris auf ihrem täglichen Weg zur S-Bahn regelmäßig begegnet ist. Mit der Titel „Hausnummer Null“ soll ausgedrückt werden, dass Chris – wie auch im Film dargestellt – mit seinem Lebensort in gewisser Weise doch zur Nachbarschaft gehört und von der Nachbarschaft Unterstützung erfährt. Der Film hatte im Rahmen des Filmfestival Max Ophüls 2024 seine Premiere.[2]

Der Filmverleih ist Jörg van Bebber von Drop Out Cinema.

Rezeption

Der Film ist bis Oktober 2026 in der ZDF-Mediathek abrufbar.

„In einer Mischung aus intimen Nahaufnahmen und respektvoller Distanz verleiht das unaufgeregte Porträt der Obdachlosigkeit ein Gesicht, hat aber auch für die Ohnmacht von Angehörigen und Bekannten ein Ohr.“ Christian Horn, Filmdienst[3]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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