Heather Bambrick
kanadische Sängerin, Sprecherin und Rundfunkmitarbeiterin
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Heather Bambrick (* 19. Januar 1971 in St. John’s) ist eine kanadische Jazzsängerin, Synchronsprecherin, Schauspielerin und Hörfunkmoderatorin.

Leben und Wirken
Bambrick stammt aus einer musikinteressierten Familie[1] und sang während der Schulzeit im Kammerchor ihrer Schule.[2] Anschließend studierte sie Politikwissenschaft und Englische Sprache an der Memorial University of Newfoundland und schloss ihr Studium mit einem Bachelor of Arts ab.[1]
1993 zog Bambrick nach Ontario, wo sie bis zum Abschluss 1997 an der University of Toronto Jazzgesang studierte.[1] Sie war Gründungsmitglied der Beehive Singers und nahm mit denen für Jaymz Bee und das Royal Jelly Orchestra, Carol Welsman sowie ihr selbstbetiteltes Album von 1990 auf. Dann begann sie ihre Solokarriere und veröffentlichte mehrere Alben unter eigenem Namen. Ihre selbstproduzierten Alben It's About Time (2002) und Those Were the Days (2006) wurden für die East Coast Music Awards nominiert. You'll Never Know erhielt 2017 eine Juno-Award-Nominierung als „Vocal Jazz Album of the Year.“ 2019 folgte Fine State mit eher pop- und rockinspirierten Arrangements. 2004 wurde Bambrick bei den Canadian National Jazz Awards zur „Jazz-Sängerin des Jahres“ gekürt.
Bambrick arbeitete zudem mit Phil Nimmons, Fred Hirsch, Gene DiNovi, Guido Basso, Lea Delaria, Rob McConnell und ist auch Alben von The Breithaupt Brothers, dem Caliban Bassoon Quartet, Irving Dobbs und Peter Appleyard zu hören. Weiterhin gründete sie zusammen mit Diane Leah und Julie Michels die Gruppe Broadsway,[1] die zwei Studioalben vorlegte, Old Friends (2013) und The Most Wonderful Time … Maybe (2015).
Seit 2001 ist Bambrick zudem bei JAZZ.FM91 in Toronto als Moderatorin für Sendungen wie „Sing, Sing, Sing“, „Sunday Afternoon Jazz“, „Wake Up ... with Heather Bambrick“ und „Jazzology“ tätig; 2005 und 2007 wurde sie bei den National Jazz Awards als Radiomoderatorin des Jahres geehrt. Als Synchronsprecherin erhielt sie die Rolle der Koki in Go Wild! Mission Wildnis. Sie wirkte auch sonst als Schauspielerin und als Sprecherin.[3]
Bambrick lehrte als Fakultätsmitglied sowohl an der University of Toronto als auch am Humber College.[1]
Weblinks
- Webpräsenz
- Eintrag (Canadian Jazz Archive)
- Heather Bambrick bei AllMusic (englisch)
- Heather Bambrick bei Discogs
- Heather Bambrick bei MusicBrainz (englisch)