Heide Oestreich

deutsche Journalistin und Redakteurin beim Rundfunk Berlin Brandenburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Heide Oestreich (geboren 1968 in Bonn) ist eine deutsche Journalistin beim Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb). Seit März 2026 ist sie Programmchefin der Hörfunkwellen radioeins und radio3.

Leben und Wirken

Heide Oestreich studierte Politikwissenschaft und Germanistik an der Freien Universität Berlin (FU) und absolvierte die Evangelische Journalistenschule Berlin. Von 1999 bis 2015 war sie Redakteurin für Geschlechter- und Gesellschaftspolitik bei der taz,[1] von 2001 bis 2003 zudem stellvertretende Ressortleiterin des Ressorts Inland.

Daneben arbeitete sie als Autorin und Moderatorin, unter anderem für den rbb. Als Autorin veröffentlichte sie 2004 den Band Der Kopftuchstreit. Das Abendland und ein Quadratmeter Islam.[2][3]

2015 wechselte Oestreich als Redakteurin und Kolumnistin[4] zur Kulturwelle des rbb, rbbKultur, heute Radio 3. Seit 2021 arbeitete sie zudem als Referentin in der Leitung des Programmbereichs Kultur. Unter anderem veröffentlichte sie mit Tina Heidborn den Podcast „Hannah Arendt – endlich verstehen“.[5]

Im März 2026 übernahm Heide Oestreich die Leitung der beiden rbb-Radioprogramme radioeins und radio3, zwei Kulturwellen mit sehr unterschiedlicher Ausrichtung.[6]

Heide Oestreich ist Mitglied im Journalistinnenbund e.V.

Auszeichnungen

  • 2009: Der lange Atem des Journalistenverband Berlin-Brandenburg für die langjährige Berichterstattung über Geschlechterstereotype in der taz.[7]

Publikation

Einzelnachweise

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