Heidelleithen

Gemeindeteil der Stadt Goldkronach im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Heidelleithen ist ein Gemeindeteil der Stadt Goldkronach im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Heidelleithen liegt in der Gemarkung Nemmersdorf.[3]

Schnelle Fakten Stadt Goldkronach ...
Heidelleithen
Koordinaten: 50° 0′ N, 11° 42′ O
Höhe: 583 m ü. NHN
Einwohner: 6 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95497
Vorwahl: 09208
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Geografie

Die Einöde liegt am Westhang eines Ausläufers des Fichtelgebirges. Ein Anliegerweg führt nach Kühleithen (0,3 km südwestlich).[4]

Geschichte

Heidelleithen wurde im Jahre 1692 erstmals urkundlich erwähnt.[5]

Heidelleithen gehörte zur Realgemeinde Sickenreuth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Heidelleithen aus zwei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Goldkronach zu. Das Rittergut Goldkronach war Grundherr der beiden Sölden.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Heidelleithen dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Heidelleithen dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Nemmersdorf zugewiesen. Ein Anwesen kam zur Ruralgemeinde Nemmersdorf, das andere Anwesen zur Ruralgemeinde Sickenreuth, mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) zur Ruralgemeinde Brandholz.[7] Nach 1904, jedoch vor 1928 wurde auch dieses Anwesen Teil der Gemeinde Nemmersdorf. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Heidelleithen am 1. Juli 1972 nach Goldkronach eingemeindet.[8]

Einwohnerentwicklung

Heidelleithen-Nemmersdorf
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 122112 * *1391086
Häuser[9] 2 * *3222
Quelle [7][10][11][12][13][14][15][16][17][1]
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* 
Ort wird zu Kühleithen gerechnet.
Heidelleithen-Brandholz
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001819001861001871001885001900
Einwohner  *1391914
Häuser[18] 222
Quelle [19][20][21][22][23]
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* 
Ort wird zu Sickenreuth gerechnet.

Religion

Heidelleithen ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Nemmersdorf gepfarrt.[6][16]

Literatur

Fußnoten

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