Heiko Wohlgemuth

deutscher Autor, Schauspieler und Comedian From Wikipedia, the free encyclopedia

Heiko Wohlgemuth (* 1972 in Emden, Ostfriesland) ist ein deutscher Autor, Schauspieler, Liedtexter und Übersetzer.

Leben

Wohlgemuth absolvierte eine Schauspielausbildung in Hamburg und war danach an verschiedenen Bühnen engagiert. Er besuchte Masterclasses bei Edith Jeske, Stephen Schwartz und Terrence McNally. Seit 1999 ist er als freier Schauspieler, Autor, Liedtexter und Übersetzer tätig.

Heiko Wohlgemuth ist regelmäßig im Hamburger Schmidt Theater[1] zu sehen, wo er Stammautor ist und auch Regiearbeiten leistete.

2003 spielte er den Elling[2] in der deutschsprachigen Erstaufführung des gleichnamigen Theaterstücks unter der Regie von Corny Littmann.

In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Martin Lingnau entstanden seit 1999 diverse Musicals und Stücke wie: Swinging St. Pauli,[3] Villa Sonnenschein,[4] Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär und Wahnsinn – das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry. Ihr Musical Heiße Ecke läuft seit 2003 im Schmidts Tivoli in Hamburg und hatte weit über 2 Millionen Zuschauer.

Heiko Wohlgemuth war für Stage Entertainment als Liedtexter und Scriptconsultant (leitender Autorenberater) der Musicalfassung von Der Schuh des Manitu[5] tätig.

Neben Verfassen von Musicals und Buchadaptionen ist Wohlgemuth als Übersetzer und Bearbeiter englischsprachiger Musicals tätig, unter anderem von Aladdin, Sister act, Shrek,[6] Natürlich Blond und Amélie.

Von 2010 bis 2012 lieferte Wohlgemuth die Liedtexte der bayrischen Sendung Nockherberg.[7]

Heiko Wohlgemuth lebt in Hamburg.

Werke (Auswahl)

Auszeichnungen

  • LEA Live Entertainment Award 2007 für Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär[35]
  • INTHEGA-Preis 2005 für Swinging St. Pauli als beste deutsche Tourneeproduktion.[36]
  • Nominierungen Deutscher Musical Theater Preis 2015 in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Beste Liedtexte“ Der kleine Störtebeker.[37]
  • Nominierungen für den Deutschen Musical Theater Preis 2017 in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Beste Liedtexte“ Cindy Reller[38]

Einzelnachweise

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