Heinz Caspers

deutscher Neurophysiologe und experimenteller Epileptologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinz Caspers (* 22. September 1921; † 15. Februar 2005)[1] war ein deutscher Neurophysiologe und experimenteller Epileptologe.

Leben

Nach dem Medizinstudium in Marburg und Münster und kurzer ärztlicher Tätigkeit in der Neurologie und Psychiatrie schlug Caspers ab 1950 die wissenschaftliche Laufbahn im Fachgebiet Physiologie ein und habilitierte sich 1955.

1964 erhielt er einen Ruf auf einen außerordentlichen Lehrstuhl für Neurophysiologie an der Universität Münster, ab 1966 war er Direktor des Physiologischen Instituts.

Werk

Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt von Caspers war die experimentelle Epilepsieforschung. Er war (Ko-)Autor zahlreicher Artikel[2][3][4][5][6] und Buchbeiträge sowie (Ko-)Autor bzw. (Mit-)Herausgeber von zwei Büchern:

  • Erich Schütz, Heinz Caspers, Erwin-Josef Speckmann: Physiologie. Lehrbuch für Studierende. 15. Auflage. Urban & Schwarzenberg, München/Wien/Baltimore 1978.
  • Erwin-Josef Speckmann, Heinz Caspers (Hrsg.): Origin of Cerebral Field Potentials. Thieme, Stuttgart 1979 (englisch).

1970 war Caspers Gründungsherausgeber der Zeitschrift für Klinische Neurophysiologie.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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