Helmut Bilek
deutscher Architekt
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Helmut Bilek (* 6. Februar 1910 in Friedland in Böhmen;[1] † 1976[2]) war ein deutscher Architekt aus Offenbach am Main. Er war vor allem im modernen Kirchenbau tätig und erlangte Bekanntheit durch den Entwurf mehrerer Diasporakirchen in Mittel- und Südhessen.[3]

Leben
Helmut Bilek wurde 1910 in Friedland in Böhmen geboren. Nach seinem Schulabschluss erlernte er den Beruf des Architekten und heiratete seine Frau Sophie (1909–1995), mit der er mindestens einen gemeinsamen Sohn hatte.[2]
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bilek in Offenbach am Main sesshaft. Zwischen 1950 und 1964 entwarf er mehrere moderne Kirchenneubauten für katholische Diasporagemeinden in Mittel- und Südhessen.[3]
Bilek verstarb im Jahr 1976 und wurde in seiner Heimatstadt Offenbach beigesetzt. Das Grab der Familie Bilek befindet sich auf dem Neuen Friedhof, der nur wenige Meter von der Heilig-Kreuz-Kirche entfernt liegt. Bilek hatte diese Kirche selbst entworfen.[2]
Bauten und Entwürfe
- 1950–1951: Katholische Kirche St. Marien in Götzenhain (Dreieich)[3]
- 1953–1954: Katholische Kirche St. Marien in Dudenhofen (Rodgau)[4]
- 1955: Katholische Kirche Heilig Kreuz in Echzell[5]
- 1955–1956: Katholische Kirche Heilig Kreuz in Offenbach am Main[3]
- 1956: Katholische Kirche St. Johannes Evangelist in Merlau (Mücke)[6]
- 1955–1957: Katholische Kirche St. Martin in Dietzenbach[7]
- 1964–1965: Katholische Kirche Christkönig in Rothenbergen (Gründau)[8]
- 1964–1967: Katholische Kirche St. Christoph in Gravenbruch (Neu-Isenburg)[9]
- St. Marien in
Götzenhain - St. Marien in
Dudenhofen - Heilig Kreuz in
Echzell - Heilig Kreuz in
Offenbach - St. Johannes Evangelist
in Merlau - St. Martin in
Dietzenbach - Christkönig in
Rothenbergen - St. Christoph in
Gravenbruch