Hendrik Mol

norwegischer Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Hendrik Nikolai Mol (* 10. März 1994 in Strandvik) ist ein norwegischer Beachvolleyballspieler. Er ist amtierender Landesmeister im Sand (Stand: Oktober 2025) und gewann diesen Titel schon insgesamt dreimal.[2]

Schnelle Fakten Porträt, Erfolge ...
Hendrik Nikolai Mol
Porträt
Geburtstag 10. März 1994
Geburtsort Strandvik, Norwegen
Größe 1,98 m
Partner 2013–2016 Lars Fredrik Tvinde
seit 2016 Mathias Berntsen
Weltrangliste Position 13[1]
Erfolge
2013 – U22-Vizeeuropameister
2014 – U21-WM-Halbfinalist
2019 – Norwegischer Meister
2020 – Norwegischer Meister
2020 – EM-Viertelfinalist
2022 – WM-Teilnehmer
2022 – Zweiter Challenge Agadir
2023 – Dritter Challenge Itapema
2023 – Zweiter Challenge Edmonton
2025 – Norwegischer Meister
2025 – Dritter Elite16 Kapstadt
(Stand: 29. Oktober 2025)
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Karriere

Mit Lars Fredrik Tvinde erreichte Mol 2013 das Endspiel der U22-Europameisterschaft in Varna. Ein Jahr später stand er mit Christian Sørum, dem späteren Partner seines Bruders Anders, im Halbfinale der U21-WM in Larnaka auf Zypern. In der gleichen Saison begann er an der University of Hawaiʻi at Mānoa, Hallenvolleyball zu spielen. In seinem ersten Studienjahr startete er als Diagonal- und Außenangreifer, im Senior-Spieljahr erkämpfte er sich einen Stammplatz im Team der Universität und wurde ausschließlich als Mittelblocker eingesetzt.[3]

Seit dem 30. Juli 2016 bilden Mathias Berntsen und Hendrik Mol ein Beachteam. Größter Erfolg des Duos war zunächst das Erreichen des Viertelfinales der Beachvolleyball-Europameisterschaften 2020, als sie erst gegen die späteren Finalteilnehmer Wjatscheslaw Krassilnikow und Oleg Stojanowski in zwei Sätzen unterlagen. Die beiden Norweger erkämpften sich anschließend genügend Punkte, um sich für die Weltmeisterschaften in Rom zwei Jahre später zu qualifizieren. Im ersten Spiel bei dieser Veranstaltung besiegten sie die US-Amerikaner Chaim Schalk und Theodore Brunner in drei Sätzen. Nach der Niederlage gegen die Tschechen Ondřej Perušič / David Schweiner gelang den beiden Nordeuropäern wiederum ein Sieg gegen Ainadino Martinho und Jorge Monjane aus Mosambik. Mit dem erreichten zweiten Platz in Gruppe F qualifizierten sich Mol und Berntsen für die erste Hauptrunde. Dort waren jedoch die Australier Mark Nicolaidis und Izac Carracher zu stark, sodass am Ende der Wettkämpfe ein geteilter siebzehnter Platz auf der Habenseite der beiden norwegischen Athleten stand.[4] Beim anschließenden Challenge-Event in Agadir erreichten sie das Finale. Dieses Ergebnis konnten sie in der folgenden Spielzeit nach dem dritten Rang in Itapema beim gleichartigen Turnier in Edmonton wiederholen. Bei der WM wurden sie wieder Siebzehnte. 2024 waren ihre besten Resultate Viertelfinalteilnahmen bei den Challengers in Recife und Xiamen, den kontinentalen Titelkämpfen in den Niederlanden sowie beim Elite16 in João Pessoa. Eine Saison später kamen weitere fünfte Plätze bei den gleichwertigen Events in Quintana Roo, Brasília und Newport Beach dazu, bevor sie in Kapstadt ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg erkämpften. Beim Elite16 in Südafrika überstanden sie ungeschlagen die Poolphase, die Runde der Zwölf sowie das Viertelfinale, bevor sie sich nach der Niederlage in der Vorschlussrunde den dritten Podestplatz durch den Sieg über die Franzosen Calvin Ayé und Rémi Bassereau sicherten. Im September waren sie zudem ein weiteres Mal norwegische Meister geworden.

Privates

Der jüngste der vier Mol-Brüder heißt Adrian und spielt ebenso Beachvolleyball[5] wie die älteren und Schwester Sofia Melina[6], die außerdem noch Außenangreiferin der norwegischen U17-Hallenvolleyballnationalmannschaft ist.[7] Markus Mol hat schon das Finale der U21-Europameisterschaft erreicht[8], während sich Anders gemeinsam mit Christian Sorum Olympiasieger, Welt- und vierfacher Europameister nennen darf. Die beiden sind die Beachvolley Vikings, wobei Anders Wert darauf legt, dass der Erfolg ohne das Training mit dem ältesten Bruder Hendrik und dessen Partner Mathias Berntsen, der außerdem der Cousin der Mol-Brüder ist, nicht möglich wäre. Betreut und trainiert werden die vier von Mutter Merita Berntsen Mol, einer 65-fachen Hallennationalspielerin, Vizeeuropameisterin und Teilnehmerin an den Olympischen Spielen 1996 im Beachvolleyball, und von Vater Kåre Mol, der 2019 zum Beachvolleyballtrainer des Jahres in Europa gewählt wurde.[9][10]

Einzelnachweise

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