Herbert Wiesinger

deutscher Eiskunstläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

Herbert Wiesinger (* 26. Juli 1948 in Jugenheim, Hessen) ist ein ehemaliger deutscher Eiskunstläufer, der zweimal an Olympischen Spielen teilnahm und eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften gewann.

Sportliche Karriere

Herbert Wiesinger war Paarläufer. Er trat bis 1969 zusammen mit Marianne Streifler für den Frankfurter Roll- und Eissport Club an. Bei den Deutschen Meisterschaften waren sie 1967 Zweite hinter Margot Glockshuber und Wolfgang Danne und 1969 Zweite hinter Gudrun Hauss und Walter Häfner. Diese drei Paare vertraten die Bundesrepublik Deutschland bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble. Unter 18 Paaren, die in die Wertung kamen, erreichten Streifler/Wiesinger den elften Platz, zwei Ränge hinter Hauss/Häfner; Glockshuber/Danne gewannen die Bronzemedaille.[1]

Ab 1970 startete Wiesinger zusammen mit Almut Lehmann für den SC Rießersee. 1970 wurden die beiden bei den Deutschen Meisterschaften Zweite hinter Brunhilde Baßler und Eberhard Rausch, von 1971 bis 1973 gewannen Lehmann und Wiesinger den deutschen Meistertitel. Bei den Olympischen Spielen 1972 in Sapporo erreichten Lehmann/Wiesinger den fünften Platz, Corinna Halke und Eberhard Rausch wurden als zweites Paar aus der Bundesrepublik Deutschland Zehnte.[2] Der größte Erfolg für Almut Lehmann und Herbert Wiesinger war der Gewinn der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1973 in Köln hinter zwei Paaren aus der Sowjetunion.[3]

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitete Wiesinger als Direktor eines Eislaufzentrums in den USA.

Erfolge/Ergebnisse

Paarlauf mit Marianne Streifler bis 1969 und mit Almut Lehmann ab 1970

Weitere Informationen Wettbewerb/Wintersaison ...
Wettbewerb/Wintersaison 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973
Olympische Winterspiele - 11. - - - 5. -
Weltmeisterschaften 11. 12. - 6. 5. 5. 4.
Europameisterschaften 11. 9. 6. 5. 5. 4. 3.
Deutsche Meisterschaften 2. 3. 2. 2. 1. 1. 1.
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Fußnoten

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