Hermann Guth
deutscher Architekt, Architekturhistoriker und Regierungsbaumeister
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Wilhelm Julius Hermann Guth (* 24. Juli 1851 in Seelow (Mark) im damaligen Kreis Lebus, Regierungsbezirk Frankfurt (Oder); † 27. Juli 1924 in Berlin-Charlottenburg)[1][2] war ein deutscher Architekt, Architekturhistoriker und Hochschullehrer.

Leben
Guth besuchte die Realschule 1. Ordnung in Frankfurt (Oder). Er arbeitete eine Zeitlang in einem Berliner Bildhaueratelier und besuchte bis März 1875 die Berliner Bauakademie. Seine Wirkungsstätte war Charlottenburg und er war von 1868 bis 1924 tätig. Guth lehrte ferner als Lehrer von 1883 bis 1905 an der Königlichen Kunstschule und von 1905 bis 1921 an der Unterrichtsanstalt des staatlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin.[3] 1898 erhielt er das Prädikat Professor.[4]
Werke (Auswahl)
- Rathaus in Jauer (1885–1887)
- Rathaus in Tarnowitz (1886–1888)
- Rudolf-Höhne-Stiftung in Berlin (1910–1911), Denkmalschutz[5]
- Wohnhausgruppe in Halle/Saale
- Villa in St. Johann-Saarbrücken
Weblinks
- Entwürfe von Hermann Guth. architekturmuseum.ub.tu-berlin.de