Hermann Krackowizer
österreichischer Architekt
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Leben
Krackowizer besuchte nach der Oberrealschule in Linz ab 1864 das Polytechnikum Karlsruhe und ab 1866 die Polytechnische Schule Stuttgart.
Ab 1867 war er als Ingenieur der Rudolfsbahn unter dem Chefarchitekten Otto Thienemann tätig. 1870 wurde er fester Bauleiter von Thienemann in dessen Wiener Agentur, ab 1872 Chefarchitekt der Militärbaugesellschaft in Wien. 1874 wurde Krackowizer selbständig tätig, zuerst in Wien, ab 1884 in Linz. Hier wurde er etwa mit der Bauführung des Landesmuseums Francisco Carolinum, der Unternehmenszentrale der Sparkasse Oberösterreich und des Kaufmännischen Vereinshauses beauftragt.
Hermann Krackowizer war ein Bruder des oberösterreichischen Landesarchivdirektors Ferdinand Krackowizer.
Werke

- Oberösterreichisches Landesmuseum Francisco Carolinum, Linz (Bauleitung)
- Palais Kaufmännischer Verein, Linz (gemeinsam mit Ignaz Scheck)
- Zeitungshaus, Linz, Promenade 23
- Armen-Versorgungshaus, Linz, Spallerhof
- Villa Mayr, Linz, Schweizerhausgasse
- Brunnen am Taubenmarkt, Linz
- Stiftsgymnasium Kremsmünster
- Gymnasium Freistadt
- Schulgebäude, Wels, Herrengasse
Literatur
- Wacha: Krackowizer Hermann. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1969, S. 184.
Weblinks
- Hermann Krackowizer. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Krackowizer, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Architekt |
| GEBURTSDATUM | 18. August 1846 |
| GEBURTSORT | Wels (Stadt) |
| STERBEDATUM | 19. Mai 1914 |
| STERBEORT | Linz |
