Hermann Verworn
deutscher Architekt und Baubeamter
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Leben
Hermann Verworn war der Sohn des Zahlmeisters beim 2. Garde-Ulanen-Regiment in Berlin, Wilhelm Ferdinand, und älterer Bruder des Physiologen Max Verworn. Nach dem Abitur am Friedrichs-Gymnasium im Jahr 1867[3] studierte er im Baufach und legte 1872 die Bauführerprüfung ab.[4] 1877 bestand er die Baumeisterprüfung,[5] wurde Königlicher Garnisonsbaumeister und 1880 Garnisonsbauinspektor. Am 1. März 1888 wurde er nach Kassel versetzt und mit der Wahrnehmung der Geschäfte als bautechnisches Mitglied der Intendantur des XI. Armee-Corps beauftragt.[6] 1890 nach Berlin zurückgekehrt, wurde er Intendant und Baurat im Kriegsministerium. 1896 wurde er Geheimer Baurat, 1898 Geheimer Baurat und Vortragender Rat im Kriegsministerium,[7] 1901 Geheimer Oberbaurat und 1913 Wirklicher Geheimer Oberbaurat. 1917 trat er in den Ruhestand.
Bauten
- 1881–1884 Kasernen-Anlage für das Garde-Schützen-Bataillon in Groß Lichterfelde[8] (zusammen mit Bruhn, Ernst August Roßteuscher und Ferdinand Schönhals)
- 1892–1896 Kasernen General-Pape-Straße[9] (zusammen mit Hermann Böhmer und Zappe)
Ehrung
Er wurde mit dem Komturkreuz II. Klasse des Königlich sächsischen Albrechts-Ordens geehrt.[10]