Hermann Zeltner
deutscher Philosoph
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Hermann Johannes Philipp Zeltner (* 5. Juli 1903 in Nürnberg; † 25. November 1975 in Erlangen) war ein deutscher Philosoph.

Leben
Hermann Zeltner war ein Sohn des Nürnberger Stadtobermedizinalrats Edwin Zeltner und seiner Ehefrau Marie, geborene Altmann. Er besuchte bis 1922 das Alte Gymnasium Nürnberg und studierte anschließend Theologie, Philosophie und Musikwissenschaft an den Universitäten München, Erlangen, Tübingen, Göttingen und Münster.
Leistungen
Zeltner befasste sich mit Fragen des deutschen Idealismus sowie mit modernen Problemen der Sozialphilosophie und Ideologiekritik. Dabei waren seine Hauptthemen: Schelling und die geistesgeschichtliche Entwicklung von Kant über Hegel zu Marx.[1]
Schriften (Auswahl)
Eine Bibliografie der Schriften von Hermann Zeltner wurde 1973 anlässlich seines 70. Geburtstages von Knut Hoßfeld in der Zeitschrift für philosophische Forschung veröffentlicht.[2]
- Schellings philosophische Idee und das Identitätssystem. Winter, Heidelberg 1931 (zugleich: Dissertation, Universität Göttingen, 1929).
- Schelling (= Frommanns Klassiker der Philosophie. Band 33). Frommann, Stuttgart 1954.
- Ideologie und Wahrheit. Zur Kritik der politischen Vernunft. Frommann, Stuttgart 1966.
- Eigentum und Freiheit. Ein Kapitel Sozialphilosophie. Verlag Die Waage, Zürich 1970.
- Schelling-Forschung seit 1954. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1975, ISBN 3-534-04865-2.
- Existentielle Kommunikation. Ausgewählte Aufsätze zur Philosophie und Soziologie; Gedenkschrift zum 75. Geburtstag von Hermann Zeltner. Hrsg.: Ludwig Kröner. Universitätsbibliothek, Erlangen 1978.
- Sozialphilosophie. Die Kategorien der menschlichen Sozialität. Klett-Cotta, Stuttgart 1979, ISBN 3-12-912070-X.
Literatur
- Zeltner, Hermann Johannes Philipp. In: Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1743–1960. Teil 3: Philosophische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät. Universitätsbibliothek, Erlangen 2009, ISBN 978-3-930357-96-3, S. 250.