Hessenhallen
Messe- und Veranstaltungszentrum in Gießen
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Die Hessenhallen in Gießen sind ein Messe- und Veranstaltungszentrum im Westen der Stadt.
Lage
Das Ausstellungszentrum liegt in der Gießener Weststadt auf einem rund 44.000 m² großen Gelände im August-Balzer-Weg.[1]
Geschichte
Das Ausstellungsgelände erhielt seine heutige Struktur ab 1995. Im Januar 1995 übernahm die Messe Giessen GmbH das Areal, sanierte 1995/96 die bestehenden Hallen 2 bis 5 grundlegend und errichtete mit Halle 1 eine neue, größere Haupthalle, die im September 1996 eingeweiht wurde.[2]
In den folgenden Jahren wurden Infrastruktur und Technik erweitert, darunter Beleuchtung, Heizungs- und Belüftungsanlagen sowie Elektroinstallationen. Zudem entstand ein neues Foyer zwischen den Hallen 4 und 5.[2] Zum Januar 2007 trat ein auf 40 Jahre angelegter Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt Gießen und der Messe Giessen GmbH in Kraft. Auf dieser Grundlage wurden weitere rund 18.000 m² Freiflächen saniert und das Gelände umzäunt.[2][3] Anfang Oktober 2009 begann der Neubau der Hallen 6 und 7, die speziell für Messen, Ausstellungen und Spezialmärkte konzipiert wurden. Bereits Ende Januar 2010 waren sie fertiggestellt und wurden im Februar 2010 erstmals zur BAUExpo genutzt.[2]
Anlagen
Das Messegelände umfasst sieben Hallen mit einer gesamten Ausstellungsfläche von etwa 8750 m². Die Hallen variieren in Größe und Zuschnitt und reichen von kleineren Einheiten um 600 m² bis hin zu Hallen mit über 2000 m² Nutzfläche.[1] Zum Gesamtkomplex gehören außerdem ein Foyer, Tagungs- und Büroräume, ein Backstage-Bereich mit Crew- und Künstlergarderoben, sanitäre Anlagen sowie ein gepflastertes Freigelände von rund 3500 m².[1]
Nutzung
Die Hessenhallen dienen als Veranstaltungszentrum. Sie beherbergen Fach- und Verbrauchermessen, Firmenpräsentationen, Konzerte, Partys, Spezialmärkte sowie wiederkehrende Eigenformate der Messe Giessen.[4] Zudem werden die Hallen regelmäßig von Institutionen wie der Industrie- und Handelskammer und der Technischen Hochschule Mittelhessen für Prüfungen, Abschlussfeiern und weitere Veranstaltungen genutzt. Gesellschaftspolitische Aufmerksamkeit erhalten kontroverse Veranstaltungen wie 2025 die Gründung der sogenannten Generation Deutschland.[5]