Heufurth

Ortschaft im Bezirk Hollabrunn From Wikipedia, the free encyclopedia

Heufurth ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Hardegg im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 74 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten
Heufurth (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Heufurth
Heufurth (Österreich)
Heufurth (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Hardegg
Koordinaten 48° 49′ 14″ N, 15° 49′ 21″ Of1
Höhe 374 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 74 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 3 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03846
Katastralgemeindenummer 18105
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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74

BW

Geografie

Der im nordöstlichen Waldviertel liegende Ort wird von der Thayatal Straße erschlossen. Beim Ort mündet der von Osten kommende Pleissingbach in die Fugnitz. Die Ortschaft, zu der auch das Jagdhaus Leymühle zählt, umfasst 54 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 42 Häusern genannt, das nach Pleißing eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Prutzendorf zu Fronsburg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Heufurth ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und zahlreiche Landwirte ansässig. Weiters gab es eine Mühle samt Sägewerk.[4]

Nach dem Umbruch 1848 konstituierte sich der Ort als selbständige Ortsgemeinde. Mit dem 1. Jänner 1969 schlossen sich die damaligen Gemeinden Felling, Mallersbach, Riegersburg und Pleißing zur Gemeinde Riegersburg-Pleißing zusammen.[5] Diese wurde im Jahr 1972 nach Hardegg eingemeindet.

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 263 (Ausgabe 1769; Heufurt in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 8, Sektion Langau, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 5,5 MB]).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 15, Sektion Geras, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,6 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 125.
Commons: Heufurth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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