Hilde Bechert

deutsche Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hildegard Bechert (* 5. August 1949 in Köditz)[1] ist eine deutsche Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Sie ist vor allem als Produzentin für Dokumentarfilme bekannt.[2]

Leben

Hilde Bechert schloss ihr Abitur 1968 ab.[2] Sie studierte Philosophie und Publizistik an der LMU München und besuchte anschließend die Hochschule für Fernsehen und Film München. Seit ihrem Studienabschluss ist sie freie Mitarbeiterin verschiedener Fernsehsender, darunter für den Bayerischen Rundfunk und Arte.

1970 begann sie mit der Produktion eigener Filme, darunter Oberammergau und Der schöne Krieg. Mitte der 1970er Jahre gründete sie zusammen mit Klaus Dexel ihre eigene Produktionsfirma. Seitdem zeichnete sie sich für über 50 Filme verantwortlich.[3]

Seit den frühen 1990er Jahren widmete sich Bechert neben ihrer Filmtätigkeit auch der Kunst. Ausstellungen ihrer Bilder fanden 2002, 2005 und 2024 statt.[4]

Sie ist seit 2003 Jurymitglied und Mentorin beim Nürnberger Autorenstipendium.[5]

Filmografie (Auswahl)

Fernsehfilme

  • 1977: Jules Vernes Reisen
  • 1979: Wie Sand am Meer – Ich mache mir ein Bild von Dir aus Deinen Briefen
  • 1979: Chandler erfindet Marlowe – Down these mean streets a man must go...
  • 1980: Romeo und Julia ist ein schwer spielbares Stück
  • 1982: Die Liebenden von Zumpa
  • 1983: Felice heißt der Glückliche
  • 1984: Skizze eines Unglücks
  • 1992: Zürich – Transit
  • 1995: Willkommen
  • 1996: Der Fahrradfahrer oder Schröders Leidenschaft

Dokumentarfilme

  • 1970: Oberammergau
  • 1971: Der schöne Krieg
  • 1974: Einig und stark – Landsmannschaft Teutonia
  • 1975: Leichter als Luft – Die Zeppeline und ihre Zeit
  • 1975: Vor lauter Glück sterben
  • 1976: Atlantis – Reise in ein verlorenes Land
  • 1976: Hausnummer Siebzehneinhalb – Fünf Generationen unter einem Dach
  • 1977: Als Gott die Zeit machte...
  • 1978: Die Bank gewinnt immer
  • 1978: Ich versuche mich zu erinnern
  • 1979: Im Lande des Erbfeinds
  • 1981: Ein guter Schauspieler ist jemand, der viel über Menschen weiß, und das auch zeigen kann
  • 1982: Ich war süchtig nach Bildern – Die amerikanische Reise des Schriftstellers Gerhard Roth
  • 1986: Ein Meister der Distanz – Annäherungen an Max Frisch
  • 1987: Der Verleger oder die Lust am Buch
  • 1988: Wohin ich in Wahrheit gehöre
  • 1989: Ich bin ein Agitator fürs Überleben
  • 1990: Zärtlich kreist die Faust – Filmtagebuch mit Lutz Rathenow, Schriftsteller, Ost-Berlin
  • 1991: Anstandslos erotisch – Die neue Lust am Mann
  • 1991: Komm auf das Schiff meiner Träume...
  • 1994: Erst jenseits der Kastanien ist die Welt
  • 1997: Der Arlberg – Reisewege Alpenpässe
  • 1997: Nur nicht aus Liebe weinen – Von Liedern, Lust und Leidenschaft
  • 1998: Ich bin wie eine Fremde im eigenen Land – Die Schauspielerin Ilona Grandke
  • 1999: Rahel Levin Varnhagen – Antworten Sie mir!
  • 2001: Meine Heimat ist hier – Die Münchener Siedlung Ludwigsfeld
  • 2002: Auf Reise – Die Männer vom Riesenrad
  • 2003: Der Fall Wallenberg
  • 2004: Das Gold von Cabras
  • 2004: Das weiße Land
  • 2005: Mädchen am Ball
  • 2006: Das Fest der Totengräber
  • 2006: Der letzte Tag
  • 2007: Heimat Gondo
  • 2007: Der Krinolinenwalzer
  • 2007: Le Train des Pignes
  • 2007: Meer aus Stein

Einzelnachweise

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