Himbachel
Fluss in Deutschland
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Das Himbachel im Odenwald ist der erste rechte Zufluss der Mümling im Odenwaldkreis in Hessen nach der Vereinigung ihrer Quellbäche. Bekannt ist das Himbachel hauptsächlich als Namensgeber des Himbächel-Viaduktes, das den Eingang zum Himbacheltal in großer Höhe überspannt. Dicht am Mittel- und Unterlauf des Himbachel verläuft die Grenze zwischen Oberzent-Hetzbach im Süden und Erbach-Ebersberg im Norden; die Talwiesen linksseits des Bachlaufs gehören hierbei ganz, die rechtsseits überwiegend zur Gemarkung Hetzbach.
| Himbachel | ||
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Tal des Himbachel nordöstlich von Hetzbach (2024) | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 2474192 | |
| Lage | Odenwald
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Mümling → Main → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Fürthbrunnen nordöstlich von Oberzent-Hetzbach 49° 36′ 0″ N, 9° 0′ 34″ O | |
| Quellhöhe | ca. 302 m ü. NHN[1] | |
| Mündung | am Himbächel-Viadukt bei Hetzbach von rechts in die Mümling 49° 36′ 12″ N, 8° 59′ 33″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 260 m ü. NHN[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 42 m | |
| Sohlgefälle | ca. 29 ‰ | |
| Länge | 1,5 km[2] | |
| Einzugsgebiet | ca. 6,6 km²[3] | |
Geographie
Verlauf
Das Himbachel entspringt auf der Höhe von etwa 302 m ü. NHN östlich von Hetzbach im Fürthbrunnen, einer etwa zehn Meter breiten Schichtquelle mit mehreren Austrittsstellen[4] und mündet nach einer nordwestlich gerichteten Fließstrecke von 1458 Metern in die Mümling.
- Fürthbrunnen, die Quelle des Himbachel (2024)
- Blick talabwärts aufs Himbächel-Viadukt und das Mümlingtal dahinter (2004)
Einzugsgebiet
Das Himbachel entwässert 6,6 km² Sandstein-Odenwald mit Anteilen an dessen Unterräumen Würzberger Platte und Mümlingtal[5] über die nordwärts laufende Mümling zum Main. Das fast vollständig bewaldete und unbesiedelte Einzugsgebiet umfasst im Süden den Hetzbacher Wald zwischen Güterberg (479,6 m ü. NHN) im Westen, Krähberg (554,9 m ü. NHN) mit Jagdschloss Krähberg im Süden und dem Wirtshaus Gebhardshütte (520 m ü. NHN) im Osten. Im Norden schließt das Einzugsgebiet das Ebersberger Felsenmeer und die Südseite des Ebersberger Kopfes (440 m ü. NHN) mit ein.
