Hita
Ort in der Präfektur Ōita, Japan
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Hita (jap. 日田市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Ōita in Japan.

| Hita-shi 日田市 | ||
|---|---|---|
| Geographische Lage in Japan | ||
| Region: | Kyūshū | |
| Präfektur: | Ōita | |
| Koordinaten: | 33° 19′ N, 130° 56′ O | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | 666,19 km² | |
| Einwohner: | 61.755 (1. März 2021) | |
| Bevölkerungsdichte: | 93 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 44204-6 | |
| Symbole | ||
| Flagge/Wappen: | ||
| Baum: | Camellia sasanqua | |
| Blume: | Iris sanguinea | |
| Vogel: | Bachstelze | |
| Rathaus | ||
| Adresse: | Hita City Hall 2-6-1, Tashima Hita-shi Ōita-ken 877-8601 Japan | |
| Webadresse: | https://www.city.hita.oita.jp/ | |
| Lage der Stadt Hita in der Präfektur Ōita | ||
Geschichte
In der Chronik des Bungo no Kuni Fudoki wird Hita bereits früh erwähnt.[1]
Am Übergang zum Mittelalter gründete der Herrscher Okura den Jigenzanyoko-Schrein, der wirtschaftliches Wachstum brachte. Im ehemaligen Hauptschrein Ono Oimatsu Tenmansha kann man noch die Holzkonstruktionen aus der Muromachi-Zeit im 14. Jahrhundert betrachten.
Die Stadt war lange Zeit unter der direkten Herrschaft der Shogune.[2]
Das alte Hita erhielt am 11. Dezember 1940 das Stadtrecht.
Am 22. März 2005 schloss sich das alte Hita mit den Dörfern Maetsue (前津江村, -mura), Nakatsue (中津江村, -mura) und Kamitsue (上津江村, -mura), und den Städten Ōyama (大山町, -machi) und Amagase (天瀬町, -machi) zur neuen Stadt Hita zusammen.[3]
Sehenswürdigkeiten und Feste
- Das Gion-Fest am ersten Wochenende nach dem 20. Juli, diente ursprünglich als Schutz vor Pest, Sturm und Flut sowie als Friedensgebet und der Freude. Die bis zu 10 m hohen Schiffe, die während der Prozession getragen werden, sind faszinierend.[2]
- Sehenswert ist das Mameda-Viertel (豆田町), das von traditionellen Gebäuden und einem Schloss geprägt ist. Am dritten Wochenende im Oktober findet eine Prozession im Stile der Edo-Zeit (17.–19. Jahrhundert) statt.[2]
- Amagase-Onsen (天ヶ瀬温泉街) ist seit 1300 Jahren[1][4] bekannt für seine fünf im Flussbett liegenden öffentlichen Freiluftbäder.[2]
- Die Fischfallen aus Bambus im Takedashin-Viertel (竹田新町) werden von August bis November im Mikuma-Fluss aufgestellt. Die gefangenen Süßwasserfische, in Salz eingelegt und gegrillt, sind eine Delikatesse.[5]
- Puppenmuseum
Geographie und Verkehr
Die Ausdehnung der Gemeinde von Ost nach West beträgt 24,88 km, von Nord nach Süd 48,63 km. Die höchste Erhebung beträgt 1231 m.[6]
- Straßen:
- Ōita-Autobahn
- Nationalstraßen 210, 211, 212, 386, 387, 442, 496
- Zug:
Söhne und Töchter der Stadt
- Ōkura Nagatsune (1768–1881?), Agrarwissenschaftler
- Hirose Tansō (1782–1856), Gelehrter, Pädagoge und Schriftsteller
- Inoue Kiyonao (1809–1868), Gefolgsmann des Tokugawa-Shogunats und der erste Kommissar für Auswärtige Angelegenheiten
- Tetsuya Chikushi (1935–2008), Nachrichtensprecher und Journalist
- Katsusada Hirose (* 1942), Politiker
- Hajime Isayama (* 1986), Mangaka


