Hitz-Jöstinghausen
Ortsteil und Gemarkung der Gemeinde Ostercappeln im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen
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Hitz-Jöstinghausen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Ostercappeln im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Hitz-Jöstinghausen eine Gemeinde im damaligen Landkreis Wittlage. Der Name ist eine Zusammenziehung der Ortsnamen Hitzhausen und Jöstinghausen.
Hitz-Jöstinghausen Gemeinde Ostercappeln | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 20′ N, 8° 16′ O | |
| Fläche: | 9,59 km²[1] | |
| Einwohner: | 611[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 49179 | |
| Vorwahl: | 05473 | |
Lage von Hitz-Jöstinghausen in Niedersachsen | ||
Geographie
Der Ortsteil liegt südöstlich des Ortskerns von Ostercappeln am Südhang des Wiehengebirges. Den Siedlungskern bildet das Dorf Hitzhausen; kleinere Ansiedlungen sind Jöstinghausen und Mönkehöfe. Hitz-Jöstinghausen wird von Südwesten nach Nordosten vom Lecker Mühlbach durchflossen.
Geschichte
Die beiden alten Bauerschaften Hitzhausen und Jöstinghausen gehörten bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hunteburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörten sie zum Kanton Ostercappeln des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörten beide Orte unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Ostercappeln im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. Seit dieser Zeit wurden sie als eine gemeinsame Gemeinde angesehen.[2] 1814 kam die Gemeinde zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Wittlage-Hunteburg. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts bürgerte sich für die Gemeinde der Name Hitz-Jöstinghausen ein. 1867 fiel Hitz-Jöstinghausen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Wittlage. Im Landkreis Wittlage gehörte Hitz-Jöstinghausen zur Samtgemeinde Ostercappeln. Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Ostercappeln im Landkreis Osnabrück.
Einwohnerentwicklung
Boden- und Baudenkmale
Bedeutende Bodendenkmale im Ortsteil sind die Reste des Guts Caldenhof sowie die Großsteingräber bei Caldenhof. Vollständig oder mit einem Teil ihrer Gebäude stehen in Hitz-Jöstinghausen unter Denkmalschutz die Höfe Bußmann und Engelker, die Gedenkstätte für Ludwig Windthorst auf Gut Caldenhof, das Kriegerdenkmal am Hilgenflach sowie eine Reihe von landwirtschaftlichen Fachwerkbauten.
Öffentliche Einrichtungen
In Hitzhausen besteht eine Ortsfeuerwehr als Unterabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ostercappeln.[7]
Sport
In Hitzdorf ist der Tischtennisclub Hitzdorf ansässig.
Persönlichkeiten
Der Zentrumspolitiker Ludwig Windthorst (1812–1891) wurde auf Gut Caldenhof geboren und wuchs dort auf.
