Hochfelden (Bas-Rhin)

französische Gemeinde bei Bas-Rhin From Wikipedia, the free encyclopedia

Hochfelden ist eine französische Gemeinde mit 4.038 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Verwaltungssitz der Communauté de communes du Pays de la Zorn. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom Arrondissement Strasbourg-Campagne zum Arrondissement Saverne.[1]

Schnelle Fakten
Hochfelden
Hochfelden (Frankreich)
Hochfelden (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Gemeindeverband Pays de la Zorn
Koordinaten 48° 46′ N,  34′ O
Höhe 155–222 m
Fläche 15,76 km²
Einwohner 4.038 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 256 Einw./km²
Postleitzahl 67270
INSEE-Code
Website www.hochfelden.fr
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Gotische Wallfahrtskapelle St. Wendelin
Rathaus (Hôtel de ville)
Verkehrsader Rue du général Lebocq

Geographie

Hochfelden liegt in der Kulturlandschaft des Elsass rund zehn Kilometer westlich von Brumath. Das Gemeindegebiet wird vom Fluss Zorn und seinen Zuflüssen Bachgraben (13 km) und Rohrbach (18 km) durchquert. Parallel zum Zorn verläuft auch der Schifffahrtskanal Canal de la Marne au Rhin.

Nachbargemeinden sind:

Geschichte

Hochfelden wird das erste Mal erwähnt im Jahr 816 unter dem Namen Hocfeldis. Später finden sich auch die Schreibweisen Hoffelden und Hochfeld.

Bis zur Verbannung der Juden 1940 nach Südfrankreich besaß Hochfelden eine jüdische Gemeinde. Seit 1841 gab es in Hochfelden eine Synagoge. Damals zählte die Gemeinde über 200 Mitglieder. Während der deutschen Besatzungszeit wurden etwa dreißig ehemalige jüdische Einwohner Opfer der Endlösung.[2]

Am 13. Juli 1941, dem Vorabend des französischen Nationalfeiertages, demonstrierten etwa 200 junge Leute gegen die Besatzung durch das nationalsozialistische Deutschland, indem sie demonstrativ unter Absingen der Marseillaise vor der französischen Nationalflagge defilierten. In den folgenden Tagen wurden 108 von ihnen durch die Gestapo verhaftet und in das Sicherungslager Vorbruck-Schirmeck gebracht.[3]

Am 1. Januar 2017 wurde die Gemeinde Schaffhouse-sur-Zorn nach Hochfelden eingegliedert.

Bevölkerungsverteilung und -fortschreibung

Weitere Informationen Ortsteil, ehemaliger INSEE-Code ...
Ortsteilehemaliger
INSEE-Code
Fläche
(km²)
Höhenlage (m)Einwohnerzahlen (Census)
1962196819751982199019992006 12008 22011 12013 22016 3
Hochfelden6720212,09155–22227552895294228772781294430363195345335163552
Schaffhouse-sur-Zorn674393,67158–214291270249307307349383393392405406
Hochfelden6720215,7630463165319131843088329334193588384539213958
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1 
Daten von INSEE (RP2006, RP2011, RP2016)[4]
2 
Daten von INSEE (RP2008, RP2013)[5]
3 
Daten von INSEE[6]
 
übrige Daten von Cassini[7]

RP: Recensement de la population (Volkszählung, Census)
Die (Gesamt-)Einwohnerzahlen der Gemeinde Hochfelden wurden durch Addition der einzelnen Ortsteile, d. h. der ehemaligen selbständigen Gemeinden ermittelt.

Wappen

Das Wappen zeigt den heiligen Petrus mit seinen Insignien Schlüssel und Buch.

Wirtschaft

In Hochfelden wird seit 870 Bier gebraut. Die lokale Familienbrauerei Meteor betreibt eine Bierstube und ein Museum. Es werden Führungen angeboten.

Die Rohrbach Mülldeponie ist mit Lindan stark verseucht und muss vom Staat überwacht werden.[8]

Partnergemeinden

Sehenswürdigkeiten

  • Ehemalige Synagoge und ehemaliges jüdisches Schulhaus, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet.

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Commons: Hochfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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