Hochgerach

Berg des Bregenzerwaldgebirges in Vorarlberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Hochgerach ist ein 1985 m hoher Berg im österreichischen Bundesland Vorarlberg.[1] Laut Lidarmessung ist er 1983,7 m hoch.[2] Er ist der bekannteste Berg im Walserkamm, allerdings nicht der höchste, die Tälispitze ist 15 m höher. Der Hauptgipfel ist der Schnifner Gipfel, der Nebengipfel ist der rund 1973 m hohe Laternser Gipfel.[1] Dieser imponiert markant vom Laternsertal aus.

Schnelle Fakten
Hochgerach
Hauptgipfel
Hauptgipfel
Höhe 1985 m ü. A.
Lage Osterreich Österreich
Gebirge Ostalpen, Bregenzerwaldgebirge, Walserkamm
Dominanz 1,61 km Tälispitze
Schartenhöhe 123 m Sattel zwischen Hüttenkopf und Kuhspitze
Koordinaten 47° 14′ 13″ N,  45′ 24″ O
Hochgerach (Vorarlberg)
Hochgerach (Vorarlberg)
Besonderheiten Doppelgipfel
Schließen
Hochgerach von Innerlaterns aus gesehen
Hochgerach aus dem Rheintal (Brederis) gesehen, links ist die Laternser Nordseite
Sender Dünserberg, der bewaldete Matonakopf, Laternser Gerach und Hochgerach. Im Hintergrund Hoher Freschen (Mitte) und Blasenka (rechts)
Pfarrkirche und Gemeindeamt von Laterns, rechts hinten der Hochgerach

Lage

Der Hauptgipfel liegt politisch auf der Grenze zwischen den Bezirken Feldkirch und Bludenz und am Schnittpunkt der drei Gemeinden Schnifis, Laterns und Thüringerberg.[1]

Geographisch liegt er im Walserkamm des Bregenzerwaldgebirges, die Südseite gehört zur Talschaft Walgau, im Südosten befindet sich der Eingang ins Große Walsertal, die Nordseite gehört zum Laternsertal.[1]

Umgebung
Laterns Innerlaterns Furkajoch
Dünserberg Tälispitze
Schnifis Bludesch Thüringerberg

Zustieg

Ab der Bergstation der Seilbahn Schnifis führt der Weg über den Goppes von Süden her auf den Hochgerach, die Gehzeit beträgt laut Wegweiser 2 Stunden.[3] Eine zweite Möglichkeit ist von Westen her, ab dem Gerachhaus bis zum Hinterjoch und dann entlang der Kammlinie auf einem ungesicherten alpinen Steig über das Rappenköpfle zum Hochgerach.[4][5]

Naturschutz

Die Südostseite, das Gemeindegebiet von Thüringerberg, gehört zum UNESCO-Biosphärenpark Großes Walsertal. Diese Zone ist zudem eine Wildruhezone mit einem Betretungsverbot zwischen dem 1. November und dem 31. Mai.[6] Es gibt aber eine zugelassene Skitourenroute vom Thüringerberg auf den Hochgerach.[7] Zudem gehört der Hochgerach zur Weißzone Walserkamm.[8]

Commons: Hochgerach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI