Hochgerach
Berg des Bregenzerwaldgebirges in Vorarlberg
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Der Hochgerach ist ein 1985 m hoher Berg im österreichischen Bundesland Vorarlberg.[1] Laut Lidarmessung ist er 1983,7 m hoch.[2] Er ist der bekannteste Berg im Walserkamm, allerdings nicht der höchste, die Tälispitze ist 15 m höher. Der Hauptgipfel ist der Schnifner Gipfel, der Nebengipfel ist der rund 1973 m hohe Laternser Gipfel.[1] Dieser imponiert markant vom Laternsertal aus.
| Hochgerach | ||
|---|---|---|
| Hauptgipfel | ||
| Höhe | 1985 m ü. A. | |
| Lage | ||
| Gebirge | Ostalpen, Bregenzerwaldgebirge, Walserkamm | |
| Dominanz | 1,61 km → Tälispitze | |
| Schartenhöhe | 123 m ↓ Sattel zwischen Hüttenkopf und Kuhspitze | |
| Koordinaten | 47° 14′ 13″ N, 9° 45′ 24″ O | |
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| Besonderheiten | Doppelgipfel | |




Lage
Der Hauptgipfel liegt politisch auf der Grenze zwischen den Bezirken Feldkirch und Bludenz und am Schnittpunkt der drei Gemeinden Schnifis, Laterns und Thüringerberg.[1]
Geographisch liegt er im Walserkamm des Bregenzerwaldgebirges, die Südseite gehört zur Talschaft Walgau, im Südosten befindet sich der Eingang ins Große Walsertal, die Nordseite gehört zum Laternsertal.[1]
| Laterns | Innerlaterns | Furkajoch |
| Dünserberg | Tälispitze | |
| Schnifis | Bludesch | Thüringerberg |
Zustieg
Ab der Bergstation der Seilbahn Schnifis führt der Weg über den Goppes von Süden her auf den Hochgerach, die Gehzeit beträgt laut Wegweiser 2 Stunden.[3] Eine zweite Möglichkeit ist von Westen her, ab dem Gerachhaus bis zum Hinterjoch und dann entlang der Kammlinie auf einem ungesicherten alpinen Steig über das Rappenköpfle zum Hochgerach.[4][5]
Naturschutz
Die Südostseite, das Gemeindegebiet von Thüringerberg, gehört zum UNESCO-Biosphärenpark Großes Walsertal. Diese Zone ist zudem eine Wildruhezone mit einem Betretungsverbot zwischen dem 1. November und dem 31. Mai.[6] Es gibt aber eine zugelassene Skitourenroute vom Thüringerberg auf den Hochgerach.[7] Zudem gehört der Hochgerach zur Weißzone Walserkamm.[8]
