Hohenknoden
Dorf in Oberfranken, Gemeindeteil von Bad Berneck i.Fichtelgebirge
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Hohenknoden ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Berneck im Fichtelgebirge im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Hohenknoden liegt in der Gemarkung Rimlas.[3]
Hohenknoden | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 4′ N, 11° 40′ O |
| Höhe: | 459 m ü. NHN |
| Einwohner: | 65 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95460 |
| Vorwahl: | 09273 |
Geografie
Das Dorf liegt am Knodenbach, einem rechten Zufluss der Ölschnitz. Südlich des Ortes befinden sich die Geotope Sägewerksprofil Hohenknoden und Steinbruch Hohenknoden-Entenhügel. Die Kreisstraße BT 48 führt nach Bad Berneck zur Bundesstraße 303 (2,5 km südlich) bzw. nach Lützenreuth (2,4 km nordöstlich). Die Kreisstraße BT 49 führt an Jägersruh vorbei nach Wasserknoden (1 km nördlich).[4]
Geschichte
Hohenknoden wurde 1128 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war damals in Besitz des edelfreien Geschlechts der Walpoten. 1398 gehörten die Anwesen den Herren von Hirschberg und von Wallenrode.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohenknoden aus 7 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Berneck zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Stiftskastenamt Himmelkron. Grundherren waren die Hofkanzlei Bayreuth (2 Höfe, 2 Söldengüter, 1 Tropfhaus) und das Stiftskastenamt Himmelkron (1 Mahlmühle, 1 Halbhof).[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Hohenknoden dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Hohenknoden dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Berneck zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Hohenknoden. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Gefrees zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Gefrees. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie in die Ruralgemeinde Rimlas eingegliedert.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Hohenknoden am 1. Januar 1978 in Bad Berneck im Fichtelgebirge eingegliedert.[8]
Baudenkmäler
- Kilometerstein der ehemaligen Bundesstraße 2, jetzt Kreisstraße BT 48
Einwohnerentwicklung
Religion
Hohenknoden ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach (Bad) Berneck gepfarrt.[6][17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hohenknoden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 732 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Hohenknotten. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 738 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 294.
- Georg Paul Hönn: Hohenknotten. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 261 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Hohenknoden in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. Januar 2025.
- Hohenknoden in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 28. Januar 2025.
- Hohenknoden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Januar 2025.